Condylomata gigantea
Condylomata gigantea (ICD-10 A63.0) sind eine seltene, ausgeprägte Form von Genitalwarzen. Ursache ist in der Regel eine dauerhafte HPV-Infektion, die zu einem langsamen, teils sehr großen Warzenwachstum führt. Typische Symptome sind größere, blumenkohlartige Wucherungen, Juckreiz, Brennen, nässende oder blutende Stellen sowie unangenehmer Geruch. Die Diagnose erfolgt meist durch Untersuchung der betroffenen Region und ggf. eine Gewebeprobe zur Bestätigung und zum Ausschluss anderer Veränderungen. Die Behandlung umfasst in der Regel chirurgische Entfernung und/oder medizinische Warzenbehandlung; zusätzlich ist die Nachsorge wichtig, da Rückfälle möglich sind.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei schnell zunehmenden, sehr großen oder blutenden Genital- oder Analwarzen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Ebenfalls sollte kurzfristig Hilfe gesucht werden, wenn Schmerzen, starke Entzündung, Fieber oder Anzeichen für eine Beteiligung tieferer Gewebeschichten bestehen. Bei starken Blutungen oder akuten Notfallsymptomen ist der Notruf 112 zu wählen; bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden kann 116117 genutzt werden.
Behandler für Condylomata gigantea
3 insgesamtDr. Michael Latzke
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Rudolf Raßhofer
Facharzt für Infektiologie
Dr. Ostendorf
Facharzt für Innere Medizin
Praxen, die Condylomata gigantea behandeln
30 insgesamtInfektiologie Ärzteforum Seestraße
Praxis an der Kulturbrauerei
Praxis Jessen & Kollegen
Dr. Michael Latzke
Arztpraxis Driesener Straße
Schwerpunktpraxis Mitte
Häufige Fragen
Wie entsteht Condylomata gigantea?
Meist liegt eine Infektion mit bestimmten HPV-Typen zugrunde. Bei manchen Betroffenen kommt es zu einem langanhaltenden, ausgeprägten Wachstum der Warzen.
Ist die Erkrankung gefährlich oder kann sie bösartig werden?
In der Regel handelt es sich um Warzen, doch weil andere Veränderungen ähnlich aussehen können, ist eine ärztliche Untersuchung und ggf. eine Gewebeprobe wichtig.
Wie läuft die Behandlung typischerweise ab?
Oft wird das Gewebe operativ entfernt und/oder mit wartenspezifischen Therapien behandelt. Entscheidend ist außerdem eine engmaschige Nachsorge wegen möglicher Rückfälle.