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Coxa valga

Coxa valga bezeichnet eine Fehlstellung des Hüftgelenks, bei der der Schenkelhals-Winkel zu groß ist. Dadurch kann die Mechanik der Hüftbewegung verändert sein, was zu Schmerzen in der Leiste, am äußeren Hüftbereich oder im Oberschenkel führen kann. Häufig treten auch eingeschränkte Beweglichkeit oder eine veränderte Gangart auf; bei manchen Betroffenen bestehen nur geringe oder schubweise Beschwerden. Die Diagnose erfolgt meist durch eine klinische Untersuchung und bildgebende Verfahren wie Röntgen, um den Winkel zu bestimmen. Die Behandlung richtet sich nach Ausmaß und Beschwerden und kann je nach Situation konservativ (Physiotherapie, Schonung, Schmerztherapie) oder bei deutlicher Fehlstellung/Problemen im Alltag operativ (z. B. gelenknahe Umstellung) erfolgen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden oder zunehmenden Hüftschmerzen, deutlicher Bewegungseinschränkung oder neu auftretender Gangunsicherheit sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuter starker Schmerzsymptomatik, sichtbarer Fehlstellung oder dem Verdacht auf eine Verletzung ist umgehend Hilfe nötig; bei Notfällen 112, bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden 116117.

Behandler für Coxa valga

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Praxen, die Coxa valga behandeln

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Häufige Fragen

Woran lässt sich Coxa valga erkennen?

Typisch sind Beschwerden im Bereich der Hüfte oder Leiste sowie eine veränderte Beweglichkeit. Sicher festgestellt wird die Fehlstellung meist durch Röntgenmessungen des Hüftwinkels.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Häufig beginnt die Behandlung konservativ mit Physiotherapie und gezielter Belastungssteuerung sowie Schmerztherapie. Bei ausgeprägter Fehlstellung und deutlichen Beschwerden kann eine Operation zur Umstellung des Knochens erwogen werden.

Ist Coxa valga heilbar?

Je nach Ursache und Ausmaß kann die Symptomkontrolle gut möglich sein; ob eine Korrektur der Fehlstellung gelingt, hängt vom Einzelfall ab. Die Therapieentscheidung erfolgt anhand von Bildgebung, Beschwerden und Funktion.