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Coxa vara

Die Coxa vara ist eine Entwicklungs- oder Wachstumsstörung der Hüfte mit einem deutlich verminderten Winkel zwischen Schenkelhals und Oberschenkel, häufig am Kindes- oder Jugendalter. Typische Hinweise sind Schmerzen in der Leiste oder Hüfte, Hinken, eine Verkürzung des betroffenen Beins oder eingeschränkte Beweglichkeit. Die Diagnose erfolgt meist durch eine körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren wie Röntgen, gelegentlich ergänzend durch weitere Diagnostik. Die Behandlung richtet sich nach Ausmaß und Alter und kann konservativ (Schmerztherapie, Physiotherapie, Schonung/angepasste Belastung) oder operativ (zum Beispiel Umstellungsoperation) erfolgen, um Fehlbelastungen zu korrigieren.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden Hüft- oder Leistenbeschwerden, deutlicher Gangstörung oder dem Verdacht auf eine Beinlängendifferenz sollte zeitnah ärztlicher Rat eingeholt werden. Bei plötzlicher starker Schmerzsymptomatik, deutlicher Funktionslosigkeit oder nach einem Unfall ist umgehend eine Abklärung erforderlich; im Notfall 112, bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden 116117.

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Häufige Fragen

Welche Beschwerden treten bei einer Coxa vara typischerweise auf?

Häufig bestehen Schmerzen in Leiste oder Hüfte, Hinken sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit. Teilweise zeigt sich auch eine Beinlängendifferenz.

Wie wird die Diagnose festgestellt?

Die Diagnose stützt sich meist auf die Untersuchung und ein Röntgenbild der Hüfte, um den verminderten Schenkelhalswinkel zu beurteilen.

Wann ist eine Operation nötig?

Ob eine Operation sinnvoll ist, hängt von Schweregrad, Alter und Beschwerden ab. Oft wird zunächst konservativ behandelt, bei deutlicher Fehlstellung kann eine Umstellung erwogen werden.