behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Cricopharyngeale Achalasie

Cricopharyngeale Achalasie bezeichnet eine funktionelle Störung der oberen Speiseröhre bzw. des cricopharyngealen Schließmuskels am Übergang vom Rachen zur Speiseröhre. Dadurch kommt es beim Schlucken häufig zu „Steckenbleiben“ von Nahrung oder Flüssigkeit, manchmal verbunden mit chronischem Räuspern, Husten während des Essens oder wiederkehrenden Schluckbeschwerden. Zur Abklärung werden ärztlich verschiedene Schluckuntersuchungen eingesetzt, z. B. eine Videofluoroskopie/Schluck-Szintigraphie sowie ggf. eine Endoskopie. Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad und kann konservative Maßnahmen, Botulinumtoxin-Injektionen in den betroffenen Muskel oder in ausgewählten Fällen eine operative Erweiterung umfassen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden oder zunehmenden Schluckbeschwerden, Gewichtsverlust, wiederkehrenden Infekten der Atemwege oder Husten/Fremdgefühl beim Essen sollte zeitnah eine ärztliche Abklärung erfolgen. Bei Zeichen einer akuten Verschlechterung, starker Atemnot oder Verschlucken mit deutlicher Gefährdung bitte umgehend den Notruf 112 wählen; andernfalls ist 116117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst relevant.

Behandler für Cricopharyngeale Achalasie

133 insgesamt
Alle 133 Behandler anzeigen

Praxen, die Cricopharyngeale Achalasie behandeln

330 insgesamt
Alle 330 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Welche typischen Symptome treten bei cricopharyngealer Achalasie auf?

Häufig besteht das Gefühl, dass Nahrung oder Flüssigkeit im Hals stecken bleibt, oft mit Husten oder Räuspern beim Schlucken. Manche Betroffene bekommen dadurch auch wiederkehrende Atemwegsinfekte.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Üblicherweise erfolgt eine gezielte Schluckdiagnostik, etwa per Videofluoroskopie, ergänzt durch endoskopische Untersuchungen nach ärztlicher Einschätzung.

Welche Behandlungsoptionen kommen infrage?

Je nach Schweregrad werden konservative Maßnahmen, Botulinumtoxin-Injektionen oder in bestimmten Fällen eine operative Erweiterung des Muskels erwogen. Die Entscheidung trifft die behandelnde Fachärztin bzw. der Facharzt.