Cronkhite–Canada-Syndrom
Das Cronkhite–Canada-Syndrom ist eine seltene, nicht klar heilbare Erkrankung, die typischerweise zu gutartigen Schleimhautveränderungen im Magen-Darm-Trakt führt. Betroffene entwickeln oft chronischen Durchfall, Bauchschmerzen und Gewichtsverlust. Zusätzlich können Nagelveränderungen, Haarausfall und Hautveränderungen auftreten. Die Diagnose erfolgt meist durch Spiegelung (Endoskopie) mit Gewebeproben sowie Laboruntersuchungen zur Beurteilung von Entzündung, Mangelzuständen und Begleitproblemen. Die Behandlung zielt in der Regel auf symptomatische Unterstützung, Ausgleich von Mangelzuständen, Ernährungstherapie und je nach Verlauf auf entzündungshemmende Medikamente; der Krankheitsverlauf kann schwankend sein.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei anhaltendem Durchfall, deutlich ungeplanten Gewichtsverlusten, ausgeprägter Schwäche oder Zeichen von Mangelernährung sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt, anhaltendem Erbrechen, Zeichen schwerer Austrocknung oder starken Bauchschmerzen ist sofort Hilfe nötig; bei Notfall 112, bei dringender Abklärung 116117.
Behandler für Cronkhite–Canada-Syndrom
133 insgesamtDr. med. Andreas Horn
Facharzt für Innere Medizin
Dr. med. Wolfgang Spitz
Facharzt für Gastroenterologie
Dr. Andrea Tornack
Facharzt für Gastroenterologie
Dr. Petra Berndt
Facharzt für Gastroenterologie
Dr. med. Cuno Theobald
Facharzt für Gastroenterologie
Dr. med. Peter Thies
Facharzt für Gastroenterologie
Dr. med. Jens Meyer
Facharzt für Gastroenterologie
Dr. med Mathias Loock
Facharzt für Gastroenterologie
Dr. Koch
Facharzt für Gastroenterologie
Dr. med. Finjap
Facharzt für Gastroenterologie
Dr. med. Tanja Walzer
Facharzt für Gastroenterologie
Dr. Matthias Gabelmann
Facharzt für Gastroenterologie
Praxen, die Cronkhite–Canada-Syndrom behandeln
330 insgesamtÄrztehaus am Schlachtensee
MVZ Pankow Innere Medizin
Infektiologie Ärzteforum Seestraße
MVZ Pankow Innere Medizin
Ärztehaus
Praxisgemeinschaft Moritzplatz
Häufige Fragen
Wie macht sich das Cronkhite–Canada-Syndrom typischerweise bemerkbar?
Häufig treten chronischer Durchfall, Bauchbeschwerden und Gewichtsverlust auf. Zusätzlich sind oft Haut-, Nagel- oder Haarveränderungen zu beobachten.
Welche Untersuchungen führen zur Diagnose?
Meist erfolgt eine endoskopische Untersuchung von Magen und Darm mit Gewebeprobe sowie Blut- und Laboruntersuchungen. So lassen sich die Schleimhautveränderungen und mögliche Mangelzustände beurteilen.
Wie wird die Erkrankung behandelt?
Die Therapie umfasst gewöhnlich Ausgleich von Mangelzuständen, Ernährungs- und symptomorientierte Maßnahmen. Je nach Befund und Schweregrad können entzündungshemmende Medikamente eingesetzt werden.