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Cronkhite–Canada-Syndrom

Das Cronkhite–Canada-Syndrom ist eine seltene, nicht klar heilbare Erkrankung, die typischerweise zu gutartigen Schleimhautveränderungen im Magen-Darm-Trakt führt. Betroffene entwickeln oft chronischen Durchfall, Bauchschmerzen und Gewichtsverlust. Zusätzlich können Nagelveränderungen, Haarausfall und Hautveränderungen auftreten. Die Diagnose erfolgt meist durch Spiegelung (Endoskopie) mit Gewebeproben sowie Laboruntersuchungen zur Beurteilung von Entzündung, Mangelzuständen und Begleitproblemen. Die Behandlung zielt in der Regel auf symptomatische Unterstützung, Ausgleich von Mangelzuständen, Ernährungstherapie und je nach Verlauf auf entzündungshemmende Medikamente; der Krankheitsverlauf kann schwankend sein.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltendem Durchfall, deutlich ungeplanten Gewichtsverlusten, ausgeprägter Schwäche oder Zeichen von Mangelernährung sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt, anhaltendem Erbrechen, Zeichen schwerer Austrocknung oder starken Bauchschmerzen ist sofort Hilfe nötig; bei Notfall 112, bei dringender Abklärung 116117.

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Häufige Fragen

Wie macht sich das Cronkhite–Canada-Syndrom typischerweise bemerkbar?

Häufig treten chronischer Durchfall, Bauchbeschwerden und Gewichtsverlust auf. Zusätzlich sind oft Haut-, Nagel- oder Haarveränderungen zu beobachten.

Welche Untersuchungen führen zur Diagnose?

Meist erfolgt eine endoskopische Untersuchung von Magen und Darm mit Gewebeprobe sowie Blut- und Laboruntersuchungen. So lassen sich die Schleimhautveränderungen und mögliche Mangelzustände beurteilen.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Die Therapie umfasst gewöhnlich Ausgleich von Mangelzuständen, Ernährungs- und symptomorientierte Maßnahmen. Je nach Befund und Schweregrad können entzündungshemmende Medikamente eingesetzt werden.