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CUP-Syndrom

Das CUP-Syndrom ist eine Sammelbezeichnung für Krebserkrankungen, bei denen Metastasen oder auffällige Tumorzellen nachgewiesen werden, der ursprüngliche Tumor jedoch trotz Untersuchungen nicht identifiziert wird. Typische Symptome hängen von der Lage der Metastasen ab, etwa ungewollter Gewichtsverlust, Schmerzen, tastbare Schwellungen, Atemnot oder neurologische Beschwerden. Zur Diagnose werden meist Bildgebung (z. B. CT/MRT, PET/CT), Blutuntersuchungen sowie eine Gewebeprobe mit histologischer und immunhistochemischer/ molekularer Diagnostik eingesetzt. Die Behandlung erfolgt häufig leitlinien- und patientenabhängig, oft mit einer Kombination aus systemischer Therapie (z. B. Chemotherapie) und gezielter Behandlung nach dem Tumorprofil; zusätzlich können lokale Maßnahmen zur Symptomlinderung erfolgen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden, anhaltenden oder rasch zunehmenden Beschwerden, insbesondere bei deutlichem Gewichtsverlust, starken Schmerzen, Atemnot oder neuartigen neurologischen Ausfällen, sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuten Notfallsymptomen wie starker Atemnot oder Bewusstseinsstörungen ist umgehend der Notruf 112 zu wählen. Alternativ kann bei dringendem, aber nicht lebensbedrohlichem Bedarf 116117 genutzt werden.

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Häufige Fragen

Warum kann der Primärtumor beim CUP-Syndrom nicht gefunden werden?

Der Primärtumor ist möglicherweise sehr klein, bereits teilweise zurückgebildet oder lässt sich durch Untersuchungen nicht eindeutig nachweisen. Mit speziellen Labor- und Bildgebungsverfahren wird dennoch systematisch nach Hinweisen gesucht.

Welche Untersuchungen werden typischerweise gemacht?

Üblicherweise erfolgen Bildgebung, Bluttests und eine Gewebeprobe zur feingeweblichen sowie immunhistochemischen und ggf. molekularen Charakterisierung. Ziel ist, den wahrscheinlichsten Ursprung einzugrenzen oder ein Therapieschema abzuleiten.

Wie wird CUP-Syndrom behandelt?

Häufig steht eine systemische Therapie im Vordergrund, z. B. Chemotherapie, die sich am Tumorprofil und am Allgemeinzustand orientiert. Zusätzlich werden Maßnahmen zur Linderung von Beschwerden eingesetzt.