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Cutis marmorata teleangiectatica congenita

Die Cutis marmorata teleangiectatica congenita (L95.0) ist eine seltene angeborene Gefäßerkrankung der Haut. Dabei zeigen sich von Geburt an marmorierte Verfärbungen und sichtbare, erweiterte Gefäße (Teleangiektasien), die häufig bei Wärme stärker hervortreten. Je nach Ausprägung können auch weitere Zeichen wie Hautveränderungen an Armen oder Beinen, Wachstumsauffälligkeiten oder selten zusätzliche Gefäßprobleme auftreten. Die Diagnose erfolgt meist klinisch anhand des typischen Hautbildes; ergänzend können Gefäß- oder Ultraschalluntersuchungen zur Einordnung sinnvoll sein. Eine Heilung im engeren Sinn ist häufig nicht möglich, die Behandlung richtet sich nach Beschwerden und umfasst in der Regel symptomorientierte Haut- und Gefäßpflege sowie ärztliche Verlaufskontrollen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung sollte erfolgen, wenn die Hautveränderungen ungewöhnlich schnell zunehmen, starke Schmerzen bestehen, größere Schwellungen auftreten oder Blutungs- bzw. Geschwürbildung erkennbar ist. Bei neu auftretenden schweren Beschwerden wie Atemnot oder Anzeichen einer akuten Gefäß- oder Kreislaufstörung ist sofortige Notfallhilfe erforderlich. In einem Notfall kann 112 kontaktiert werden; bei dringendem, aber nicht lebensbedrohlichem Bedarf ist 116117 sinnvoll.

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Häufige Fragen

Weshalb wird die marmorierte Haut bei Wärme oft stärker?

Bei Wärme erweitern sich oberflächliche Gefäße stärker. Dadurch wird das typische marmorierte Hautmuster meist deutlicher sichtbar.

Ist die Erkrankung heilbar?

Eine vollständige Heilung ist häufig nicht möglich. Die Behandlung zielt meist auf Linderung, Hautpflege und regelmäßige ärztliche Kontrollen ab.

Welche Untersuchungen sind zur Diagnose üblich?

Die Diagnose beruht meist auf dem typischen Hautbild. Je nach Situation können ergänzend Gefäßuntersuchungen wie Ultraschall sinnvoll sein.