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Dekompressionskrankheit

Die Dekompressionskrankheit (ICD-10 T70.3) tritt vor allem nach Tauchen, Arbeiten in Überdruck oder einem zu schnellen Druckabfall auf. Dabei können sich aus dem Blut und Geweben gasförmige Bläschen bilden, die Nerven, Gelenke, Lunge oder Kreislauf beeinträchtigen. Typische Symptome sind unter anderem Gelenk- und Gliederschmerzen, Taubheit oder Kribbeln, Schwindel, Atemnot, Brustschmerz sowie in schweren Fällen neurologische Ausfälle. Die Diagnose erfolgt meist anhand von Anamnese (Druckereignis, Zeitpunkt) und klinischer Untersuchung; bildgebende Verfahren können unterstützend eingesetzt werden. Die Behandlung umfasst in der Regel eine rasche Rekompression in einer Druckkammer (Hyperbarmedizin) und weitere symptomorientierte Maßnahmen nach ärztlicher Einschätzung.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Verdacht auf Dekompressionskrankheit, insbesondere wenn neurologische Beschwerden, Atemnot oder starke anhaltende Schmerzen auftreten, sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. Im Notfall ist 112 zu wählen. Alternativ kann 116117 bei dringendem, aber nicht akut lebensbedrohlichem Zustand kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Welche Beschwerden treten typischerweise nach Tauchen oder Druckwechsel auf?

Häufig sind Schmerzen in Gelenken oder Gliedern sowie Kribbeln/Taubheit. Bei schwerem Verlauf können auch Atemnot oder neurologische Ausfälle auftreten.

Wie schnell muss die Behandlung beginnen?

Eine frühzeitige ärztliche Abklärung und gegebenenfalls Rekompression ist wichtig. Je früher die Therapie erfolgt, desto besser sind die Chancen, Folgeschäden zu reduzieren.

Kann man eine Dekompressionskrankheit verhindern?

Allgemein helfen sichere Tauch- und Arbeitsverfahren mit korrekten Dekompressionsplänen sowie eingehaltenen Aufstiegsgeschwindigkeiten. Konkrete Empfehlungen hängen von Tätigkeit und Ausgangsbedingungen ab.