Dekompressionskrankheit
Die Dekompressionskrankheit (ICD-10 T70.3) tritt vor allem nach Tauchen, Arbeiten in Überdruck oder einem zu schnellen Druckabfall auf. Dabei können sich aus dem Blut und Geweben gasförmige Bläschen bilden, die Nerven, Gelenke, Lunge oder Kreislauf beeinträchtigen. Typische Symptome sind unter anderem Gelenk- und Gliederschmerzen, Taubheit oder Kribbeln, Schwindel, Atemnot, Brustschmerz sowie in schweren Fällen neurologische Ausfälle. Die Diagnose erfolgt meist anhand von Anamnese (Druckereignis, Zeitpunkt) und klinischer Untersuchung; bildgebende Verfahren können unterstützend eingesetzt werden. Die Behandlung umfasst in der Regel eine rasche Rekompression in einer Druckkammer (Hyperbarmedizin) und weitere symptomorientierte Maßnahmen nach ärztlicher Einschätzung.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei Verdacht auf Dekompressionskrankheit, insbesondere wenn neurologische Beschwerden, Atemnot oder starke anhaltende Schmerzen auftreten, sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. Im Notfall ist 112 zu wählen. Alternativ kann 116117 bei dringendem, aber nicht akut lebensbedrohlichem Zustand kontaktiert werden.
Behandler für Dekompressionskrankheit
87 insgesamtDr. Helmut Pröllochs
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Barbara Melzer
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Flamm
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Ariane Bucher
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Götz Lohrmann
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Joachim Siewert
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Elisabeth Gaumann
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Katja Schüll
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Med. Schleich
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Sippel
Facharzt für Innere Medizin
Dr. Michels
Facharzt für Akupunktur
Dr. med Florian Meier
Facharzt für Allgemeinmedizin
Praxen, die Dekompressionskrankheit behandeln
290 insgesamtErste Hilfe für Kinder
Erste Hilfe Chirurgie
Erste Hilfe Entbindung
Erste Hilfe Innere Medizin
Praxis am Telegrafenberg
Schwerpunktpraxis Diabetes & Rheuma Wilmersdorf
Häufige Fragen
Welche Beschwerden treten typischerweise nach Tauchen oder Druckwechsel auf?
Häufig sind Schmerzen in Gelenken oder Gliedern sowie Kribbeln/Taubheit. Bei schwerem Verlauf können auch Atemnot oder neurologische Ausfälle auftreten.
Wie schnell muss die Behandlung beginnen?
Eine frühzeitige ärztliche Abklärung und gegebenenfalls Rekompression ist wichtig. Je früher die Therapie erfolgt, desto besser sind die Chancen, Folgeschäden zu reduzieren.
Kann man eine Dekompressionskrankheit verhindern?
Allgemein helfen sichere Tauch- und Arbeitsverfahren mit korrekten Dekompressionsplänen sowie eingehaltenen Aufstiegsgeschwindigkeiten. Konkrete Empfehlungen hängen von Tätigkeit und Ausgangsbedingungen ab.