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Delirium

Delirium ist eine akute Funktionsstörung des Gehirns, meist ausgelöst durch eine körperliche Ursache oder eine Erkrankung im Hintergrund. Typisch sind Störungen von Aufmerksamkeit und Denken, eine veränderte Bewusstseinslage sowie häufig Unruhe, Desorientierung und Gedächtnisprobleme; außerdem können Wahrnehmungsstörungen wie Halluzinationen auftreten. Die Symptome können den ganzen Tag über schwanken. Die Diagnose erfolgt in der Regel klinisch und durch das Suchen der Auslöser (z. B. Infektionen, Medikamente, Stoffwechselstörungen, Entzug). Die Behandlung umfasst die Behandlung der Ursache, unterstützende Maßnahmen zur Orientierung (ruhige Umgebung, Schlaf-Wach-Rhythmus) sowie eine vorsichtige medikamentöse Therapie nur nach ärztlicher Einschätzung.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei plötzlich auftretender Verwirrtheit, starker Benommenheit oder deutlichen Bewusstseins- und Verhaltensänderungen sollte umgehend ärztliche Abklärung erfolgen. Bei zusätzlichen Warnzeichen wie Atemnot, anhaltendem Krampfen, starken Schmerzen oder plötzlicher Lähmung: Notruf 112. Wenn keine akute Lebensgefahr besteht, kann 116117 zur schnellen Orientierung genutzt werden.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man Delirium?

Delirium zeigt sich meist durch eine akut beginnende Verwirrtheit mit gestörter Aufmerksamkeit und schwankender Symptomatik über den Tag. Häufig kommen Unruhe, Desorientierung oder Wahrnehmungsstörungen hinzu.

Ist Delirium dauerhaft?

Delirium ist oft vorübergehend, kann aber je nach Ursache unterschiedlich lange dauern. Entscheidend ist, die Auslöser schnell zu finden und zu behandeln.

Welche Ursachen kommen am häufigsten vor?

Häufige Auslöser sind Infektionen, Nebenwirkungen oder Umstellungen von Medikamenten sowie Stoffwechsel- oder Kreislaufprobleme. Auch Entzug von Alkohol oder Beruhigungsmitteln kann eine Rolle spielen.