behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Denguefieber

Denguefieber wird durch Dengue-Viren verursacht und vor allem in tropischen und subtropischen Regionen übertragen. Typische Symptome sind hohes Fieber, starke Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, Übelkeit sowie Ausschlag. Gelegentlich kommt es zu Blutungsneigung und Flüssigkeitsverschiebungen; das kann auf einen schweren Verlauf hindeuten. Die Diagnose erfolgt in der Regel über medizinische Anamnese, körperliche Untersuchung und Laboruntersuchungen, etwa zum Virusnachweis oder zum Nachweis von Antikörpern sowie zur Kontrolle von Blutwerten und Entzündungszeichen. Die Behandlung ist meist unterstützend, zum Beispiel Flüssigkeitsgabe und Schmerz-/Fieberkontrolle; besondere Vorsicht gilt bei blutungsfördernden Medikamenten.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Verdacht auf Denguefieber nach Aufenthalt in einem betroffenen Gebiet oder nach möglichem Mückenstich sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Unbedingt sofort medizinische Hilfe (Notfall) suchen bei Warnzeichen wie starken Bauchschmerzen, anhaltendem Erbrechen, Blutungen, starker Benommenheit, Atemnot oder Kreislaufproblemen; im Notfall 112, bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden 116117.

Behandler für Denguefieber

3 insgesamt

Praxen, die Denguefieber behandeln

30 insgesamt
Alle 30 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Wie lange nach einem Mückenstich treten Symptome auf?

Typischerweise beginnt die Erkrankung nach einigen Tagen bis zu etwa zwei Wochen. Der genaue Zeitraum kann variieren, daher ist eine ärztliche Einordnung wichtig.

Kann Denguefieber gefährlich werden?

Ja. Manche Verläufe können zu Warnzeichen wie Blutungsneigung oder Flüssigkeitsansammlungen im Körper führen. Bei entsprechenden Symptomen sollte sofort ärztlich gehandelt werden.

Welche Medikamente helfen bei Denguefieber?

Die Behandlung ist meist unterstützend, vor allem zur Fieber- und Schmerztherapie sowie zur Flüssigkeitsversorgung. Blutungsfördernde Mittel sollten ohne ärztliche Rücksprache vermieden werden.