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Dermatofibrosarcoma protuberans

Das Dermatofibrosarcoma protuberans (DFSP) ist ein seltener bösartiger Tumor der Haut, der meist aus der Unterhaut bzw. Lederhaut entsteht. Typisch sind knotige oder derbe, oft hautfarbene bis rötlich-braune Verhärtungen, die über längere Zeit wachsen und später erhaben werden können. Häufig steht zunächst eine schmerzlose Hautveränderung im Vordergrund. Zur Abklärung erfolgen eine klinische Untersuchung und eine Gewebeentnahme (Biopsie) mit histologischer Untersuchung; häufig werden Bildgebungen genutzt, um das Ausmaß zu beurteilen. Üblicherweise ist die Behandlung eine Operation mit möglichst vollständiger Entfernung, oft mit mikroskopischer Überprüfung der Ränder; je nach Situation können Strahlentherapie und in Einzelfällen medikamentöse Therapien ergänzend sein.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltendem Wachstum oder neu auftretenden, knotigen Hautveränderungen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Ebenso gilt dies bei Ulzerationen, Blutungen oder ungewöhnlicher Verhärtung, die nicht innerhalb kurzer Zeit abheilt. In akuten Notfällen, etwa bei starker Blutung oder starken Allgemeinsymptomen, sollte der Notruf 112 gewählt werden; ansonsten ist 116117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst möglich.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man ein Dermatofibrosarcoma protuberans?

Typisch sind langsam wachsende, derbe Hautveränderungen oder Knoten. Eine sichere Diagnose ist nur durch Gewebeuntersuchung (Biopsie) möglich.

Wie wird der Tumor behandelt?

Meist erfolgt eine Operation mit dem Ziel der vollständigen Entfernung. Je nach Befund können ergänzend Strahlentherapie oder weitere Verfahren notwendig sein.

Wie wichtig sind Kontrollen nach der Behandlung?

Da Rückfälle vorkommen können, sind regelmäßige Nachsorgetermine wichtig. Der genaue Plan richtet sich nach Tumorstadium, Ausdehnung und Behandlung.