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Dermatomyositis

Dermatomyositis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der Entzündungen vor allem die quergestreifte Muskulatur und die Haut betreffen. Typisch sind Muskelschwäche, besonders in Schulter- und Hüftgürtel sowie Beschwerden wie Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen. Häufig kommen Hautzeichen hinzu, etwa rötlich-entzündliche Veränderungen an Augenlidern, im Gesicht oder über Gelenken sowie eine Lichtempfindlichkeit. Zur Diagnose dienen Anamnese und Untersuchung, Bluttests (z. B. Entzündungs- und Muskelwerte), Bildgebung und häufig eine Muskel-/Gewebediagnostik sowie ggf. Elektromyografie. Die Behandlung erfolgt meist mit Medikamenten zur Unterdrückung des Immunsystems (z. B. Kortison) und ergänzenden Therapien; zusätzlich sind Physiotherapie und Verlaufskontrollen wichtig.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretender, rasch zunehmender Muskelschwäche, ausgeprägten Hautveränderungen oder Schluck- bzw. Atemproblemen sollte ärztliche Abklärung zeitnah erfolgen. Sofort medizinische Hilfe ist nötig bei Atemnot, Erstickungsgefühl oder schweren Schluckbeschwerden; im Notfall 112 wählen, bei dringenden Fragen außerhalb des Notfalls 116117 kontaktieren.

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Häufige Fragen

Welche Symptome sind bei Dermatomyositis am typischsten?

Am häufigsten treten Muskelschwäche und charakteristische Hautveränderungen auf, oft mit erhöhter Lichtempfindlichkeit. Je nach Ausmaß können Schmerzen und Bewegungseinschränkungen hinzukommen.

Wie wird die Erkrankung festgestellt?

Üblicherweise erfolgen Blutuntersuchungen, Muskel- und Hautbefunde, bildgebende Verfahren und häufig elektrophysiologische oder Gewebeuntersuchungen. Die Auswahl richtet sich nach den individuellen Beschwerden.

Wie wird Dermatomyositis behandelt?

Meist werden entzündungs- und immunhemmende Medikamente eingesetzt, häufig zunächst mit Kortison und weiteren Wirkstoffen. Begleitend sind Reha/Physiotherapie und regelmäßige Kontrollen Bestandteil der Behandlung.