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Dermatopathia pigmentosa reticularis

Dermatopathia pigmentosa reticularis ist eine seltene Hauterkrankung, die zu einem netzartig gefärbten, oft bräunlichen Hautmuster führt. Häufig zeigen sich die Veränderungen am Rumpf und an den Extremitäten; sie bestehen meist über lange Zeit. Typische Begleitzeichen sind Pigmentierungsauffälligkeiten der Haut; weitere Symptome sind je nach Person unterschiedlich. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch dermatologische Untersuchung und Bildgebung/Abklärung der Hautveränderungen, häufig ergänzt durch eine Hautbiopsie. Eine ursächliche Standardbehandlung gibt es meist nicht; meist stehen symptomatische Maßnahmen und konsequente Hautbeobachtung im Vordergrund, etwa bei Bedarf mit dermatologischen Therapien gegen Begleitprobleme.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden, rasch zunehmenden oder stark entzündlichen Hautveränderungen sollte zeitnah eine ärztliche Abklärung erfolgen. Suchen die Betroffenen dringend Hilfe, wenn zusätzlich starke Schmerzen, Fieber, ausgedehnte Blasenbildung oder offene, schlecht heilende Wunden auftreten; in akuten Notfällen ist 112 zu wählen. Für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Beschwerden kann 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Ist Dermatopathia pigmentosa reticularis ansteckend?

Die Erkrankung gilt nicht als ansteckend. Ursache und Risiko beruhen meist auf einer veranlagten bzw. genetischen Entwicklung.

Welche Untersuchungen stellen die Diagnose?

Üblicherweise erfolgt eine dermatologische Begutachtung und bei Bedarf eine Hautbiopsie, um die Hautveränderungen histologisch abzuklären.

Gibt es eine Behandlung, die die Pigmentierung vollständig entfernt?

Eine vollständige Entfernung ist in vielen Fällen nicht zu erwarten. Häufig stehen symptomatische Maßnahmen und regelmäßige Kontrolle durch die Dermatologie im Vordergrund.