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Diabetes insipidus renalis

Diabetes insipidus renalis bedeutet, dass die Nieren auf das antidiuretische Hormon (ADH) nicht oder nur unzureichend reagieren. Folge ist eine gestörte Rückresorption von Wasser, sodass Betroffene große Mengen stark verdünnten Urins ausscheiden und sehr viel Durst entwickeln. Typische Symptome sind ständiges Wasserlassen, übermäßiger Durst, Austrocknung, bei Kindern auch Wachstums- oder Trinkprobleme. Die Diagnose erfolgt meist durch Messungen von Durst und Urinmenge sowie Laborwerte, besonders Urin- und Blutkonzentrationen und ggf. ADH-Tests. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache; häufig werden Flüssigkeits- und Elektrolytausgleich sowie je nach Situation Medikamente und eine gezielte Einstellung von Salz und/oder Entzündungs- bzw. Begleiterkrankungen erwogen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Zeichen einer starken Austrocknung wie Verwirrtheit, anhaltendem Erbrechen, sehr trockenen Schleimhäuten, auffällig wenig Urin trotz Durst oder Kreislaufproblemen sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. Bei akuter Verschlechterung oder lebensbedrohlichen Symptomen ist der Notruf 112 zu wählen. Wenn es sich nicht um einen Notfall handelt, sollte zeitnah der ärztliche Bereitschaftsdienst 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man Diabetes insipidus renalis?

Typisch sind starker Durst und sehr große Urinmengen mit stark verdünntem Urin. Häufig werden Blut- und Urinwerte sowie das Zusammenspiel mit ADH untersucht.

Kann sich Diabetes insipidus renalis gefährlich entwickeln?

Ja, wenn der Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt nicht ausgeglichen wird, kann es zur Austrocknung kommen. Deshalb sind regelmäßige Kontrollen und eine passende Therapie wichtig.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Die Behandlung zielt darauf ab, Flüssigkeit und Elektrolyte stabil zu halten und die Ursache zu berücksichtigen. Je nach Situation kommen unterstützende Maßnahmen und Medikamente infrage.