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Diastematomyelie

Diastematomyelie ist eine seltene kongenitale Fehlbildung, bei der das Rückenmark durch Gewebe oder zusätzliche Strukturen, etwa eine Spaltung („Diastematomyel“) sowie oft begleitende Knochen- oder Weichteilanteile, abgelenkt oder geteilt sein kann. Typische Symptome können Rückenschmerzen, Gangstörungen, Schwäche oder Gefühlsstörungen in Beinen sowie Störungen der Blasen- oder Darmfunktion sein. Häufig fallen Hautzeichen über der betroffenen Wirbelsäulenregion auf. Zur Diagnosesicherung werden meist bildgebende Verfahren wie MRT der Wirbelsäule eingesetzt; zusätzlich erfolgt eine neurologische Untersuchung. Die Behandlung hängt vom Schweregrad ab und umfasst je nach Befund konservative Maßnahmen und in vielen Fällen eine neurochirurgische Beurteilung zur ggf. operativen Entlastung oder Stabilisierung.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei zunehmenden Lähmungserscheinungen, neuen oder rasch fortschreitenden Empfindungsstörungen sowie Problemen mit Blase oder Darm sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuter Verschlechterung mit starken Rücken- oder neurologischen Ausfällen besteht Notfallbedarf; dann sind 112 (Notruf) oder 116117 (ärztlicher Bereitschaftsdienst) zu kontaktieren.

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Häufige Fragen

Welche Symptome können auf eine Diastematomyelie hinweisen?

Häufig kommen Gang- und Beinbeschwerden, Gefühlsstörungen sowie Rückenschmerzen vor. Auch Blasen- oder Darmprobleme und Auffälligkeiten der Haut über der Wirbelsäule können Hinweise sein.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Meist erfolgt eine neurologische Untersuchung und eine Bildgebung, insbesondere ein MRT der Wirbelsäule. Dadurch lässt sich die Fehlbildung und ihr Ausmaß beurteilen.

Welche Behandlung ist üblich?

Die Therapie richtet sich nach Schwere und Beschwerdebild und reicht von konservativer Behandlung bis zur neurochirurgischen Abklärung. Ziel ist, neurologische Funktionen zu erhalten und Komplikationen zu vermeiden.