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Dickdarmpolyp

Dickdarmpolypen sind gutartige oder vorwiegend gutartige Wucherungen der Dickdarm-Schleimhaut. Manche Polypen können im Verlauf entarten, weshalb sie je nach Aussehen und histologischer Untersuchung entfernt oder engmaschig kontrolliert werden. Typische Beschwerden sind Blut im Stuhl, wechselnder Stuhlgang, Bauchschmerzen oder selten Eisenmangel durch chronischen Blutverlust; häufig verursachen Polypen aber keine Symptome. Zur Diagnose dienen meist eine Darmspiegelung (Koloskopie) mit Entnahme/Entfernung von Gewebe sowie die feingewebliche Untersuchung. Die Behandlung besteht häufig in der endoskopischen Entfernung; bei bestimmten Risikofaktoren können weitere Kontrollen oder in seltenen Fällen zusätzliche Therapien erforderlich sein.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Blut im Stuhl, anhaltenden oder neu auftretenden Veränderungen des Stuhlgangs, unerklärlichen Bauchbeschwerden oder Zeichen eines Eisenmangels sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken Blutungen, Kreislaufproblemen oder starken Schmerzen ist sofortige Hilfe nötig: in Notfällen 112, bei dringenden Fragen 116117.

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Häufige Fragen

Sind Dickdarmpolypen immer gefährlich?

Nicht unbedingt. Viele Polypen sind gutartig, können aber je nach Typ, Größe und histologischem Befund ein erhöhtes Entartungsrisiko haben.

Wie wird ein Dickdarmpolyp festgestellt?

Meist erfolgt dies durch eine Darmspiegelung, bei der Polypen sichtbar gemacht und häufig direkt entfernt werden. Die genaue Einordnung erfolgt anschließend durch die feingewebliche Untersuchung.

Muss ein Polyp immer entfernt werden?

Häufig wird eine Entfernung empfohlen, insbesondere wenn das Risiko erhöht ist oder der Polyp bestimmte Merkmale aufweist. Ob eine Entfernung oder Kontrollstrategie sinnvoll ist, hängt vom Einzelfall ab.