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DIDMOAD-Syndrom

Das DIDMOAD-Syndrom (auch als „Diabetes Insipidus, Diabetes Mellitus, Optikusatrophie, Taubheit“ beschrieben) ist eine seltene, meist vererbte Stoffwechsel- und Systemerkrankung. Typische Symptome sind eine Abnahme des Sehvermögens durch eine Optikusatrophie, Hörminderung bis zur Taubheit sowie verschiedene Formen von Diabetes (z. B. Diabetes mellitus und/oder eine Störung des Wasserhaushalts). Zusätzlich können schrittweise Nierenschäden auftreten. Die Diagnose erfolgt meist anhand der klinischen Symptome und durch genetische Untersuchungen sowie Untersuchungen von Augen, Hören, Blutzucker/Wasserhaushalt und der Nierenfunktion. Die Behandlung zielt vor allem auf die Kontrolle der Symptome ab (z. B. Anpassung der Diabetes-Therapie, Unterstützung bei Seh- und Hörproblemen, Verlaufskontrolle und Behandlung der Nierenprobleme).

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei deutlicher Sehverschlechterung, zunehmender Hörminderung oder starken Beschwerden wie anhaltendem Durst, häufigem Wasserlassen oder deutlichen Zeichen einer Nierenfunktionsstörung sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuter Verschlechterung des Gesundheitszustands (z. B. starke Verwirrtheit, schwere Atemprobleme, Kreislaufprobleme) ist sofort der Notruf zu wählen (112). Für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Fälle kann 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Wie wird das DIDMOAD-Syndrom sicher festgestellt?

Die Diagnose stützt sich auf typische Beschwerden wie Seh- und Hörprobleme sowie Diabetes- und Nierenbefunde. Häufig wird sie durch genetische Tests bestätigt und durch Augen-, HNO- und Laboruntersuchungen ergänzt.

Welche Behandlung ist möglich?

Eine ursächliche Therapie ist nicht immer verfügbar. Üblich ist eine symptomorientierte Behandlung, etwa zur Einstellung von Diabetes, zur Betreuung von Seh- und Hörproblemen und zur regelmäßigen Kontrolle der Nierenfunktion.

Muss das Syndrom regelmäßig kontrolliert werden?

Ja. Wegen möglicher Fortschritte bei Augen, Hörvermögen und Nierenfunktion sind regelmäßige Kontrollen bei den zuständigen Fachärzten wichtig.