DIDMOAD-Syndrom
Das DIDMOAD-Syndrom (auch als „Diabetes Insipidus, Diabetes Mellitus, Optikusatrophie, Taubheit“ beschrieben) ist eine seltene, meist vererbte Stoffwechsel- und Systemerkrankung. Typische Symptome sind eine Abnahme des Sehvermögens durch eine Optikusatrophie, Hörminderung bis zur Taubheit sowie verschiedene Formen von Diabetes (z. B. Diabetes mellitus und/oder eine Störung des Wasserhaushalts). Zusätzlich können schrittweise Nierenschäden auftreten. Die Diagnose erfolgt meist anhand der klinischen Symptome und durch genetische Untersuchungen sowie Untersuchungen von Augen, Hören, Blutzucker/Wasserhaushalt und der Nierenfunktion. Die Behandlung zielt vor allem auf die Kontrolle der Symptome ab (z. B. Anpassung der Diabetes-Therapie, Unterstützung bei Seh- und Hörproblemen, Verlaufskontrolle und Behandlung der Nierenprobleme).
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei deutlicher Sehverschlechterung, zunehmender Hörminderung oder starken Beschwerden wie anhaltendem Durst, häufigem Wasserlassen oder deutlichen Zeichen einer Nierenfunktionsstörung sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuter Verschlechterung des Gesundheitszustands (z. B. starke Verwirrtheit, schwere Atemprobleme, Kreislaufprobleme) ist sofort der Notruf zu wählen (112). Für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Fälle kann 116117 kontaktiert werden.
Behandler für DIDMOAD-Syndrom
135 insgesamtDr. med. Wieland Zittwitz
Facharzt für Endokrinologie
Dipl. Med. Svetlana Tlechas-Tkatsch
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Delfs
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Sippel
Facharzt für Innere Medizin
Dr. Ege
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Christoph Dieterle
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Kathrin Noga
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Axel Schulze
Facharzt für Endokrinologie
Dr. med Erik Wizemann;Dr. med. Annette Böckh
Facharzt für Endokrinologie
Dr. med. Michael Dietlein
Facharzt für Endokrinologie
Dr. med. C.-D. Pflaum - Internist
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Pflaum
Facharzt für Endokrinologie
Praxen, die DIDMOAD-Syndrom behandeln
388 insgesamtEndokrinologie Berlin
Praxisgemeinschaft Braune & Bieber
Patienten Praxis
Arztpraxis Tönneßen
Nasila Nouniaz-Wirbelauer
Dr. med. Wieland Zittwitz
Häufige Fragen
Wie wird das DIDMOAD-Syndrom sicher festgestellt?
Die Diagnose stützt sich auf typische Beschwerden wie Seh- und Hörprobleme sowie Diabetes- und Nierenbefunde. Häufig wird sie durch genetische Tests bestätigt und durch Augen-, HNO- und Laboruntersuchungen ergänzt.
Welche Behandlung ist möglich?
Eine ursächliche Therapie ist nicht immer verfügbar. Üblich ist eine symptomorientierte Behandlung, etwa zur Einstellung von Diabetes, zur Betreuung von Seh- und Hörproblemen und zur regelmäßigen Kontrolle der Nierenfunktion.
Muss das Syndrom regelmäßig kontrolliert werden?
Ja. Wegen möglicher Fortschritte bei Augen, Hörvermögen und Nierenfunktion sind regelmäßige Kontrollen bei den zuständigen Fachärzten wichtig.