Dihydantoin-Embryopathie
Die Dihydantoin-Embryopathie bezeichnet Fehlbildungen des Embryos bzw. Fötus, die mit der mütterlichen Einnahme bestimmter Antiepileptika während der Schwangerschaft in Zusammenhang stehen. Typische Folgen können unter anderem Gesichtsanomalien, Wachstumsverzögerungen und Entwicklungsbeeinträchtigungen sein; die Ausprägung ist unterschiedlich. Die Diagnose erfolgt meist pränatal über Ultraschall-Feindiagnostik und weitere bildgebende Untersuchungen sowie nach der Geburt durch körperliche Untersuchungen. Zur Behandlung gehören je nach Befund eine interdisziplinäre Betreuung (z. B. Kinderheilkunde, Neuropädiatrie, Augen- oder HNO-Fachrichtungen) sowie unterstützende Maßnahmen und bei Bedarf frühe Therapien. Die genaue medizinische Abklärung und ein individueller Plan stehen im Vordergrund.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei Schwangerschaft und vorheriger oder möglicher Einnahme von Dihydantoin-haltigen Medikamenten sollte zeitnah ärztliche Beratung erfolgen. Bei konkreten Auffälligkeiten beim Kind, wie sichtbaren Fehlbildungen oder Entwicklungsproblemen, ist eine kurzfristige Vorstellung bei Kinderärzten bzw. spezialisierten Fachstellen sinnvoll. Bei akuten Notfällen oder lebensbedrohlichen Symptomen gilt der sofortige Notruf unter 112; bei dringender Abklärung außerhalb des Notfalls kann 116117 genutzt werden.
Behandler für Dihydantoin-Embryopathie
797 insgesamtDr. med. Beate Blank-Knaut;Wolf-Dieter Knaut
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. Ramona Grygas
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. med. Eva Laufs
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. Weiten
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. med. Dorothea Budde
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. med. Jan Dieckhöfer
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. med. Nicole Josiger
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. med. Steffanie Harder
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. Susann Krause
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. med. Martin Karsten;Dr. med. Evelyn Rugo;Dr. med Matthias Wagner
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. med. Susanne Reibel;Dr. med. Sarah Schnittert-Hübener
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. med. Heike Rosenstock
Facharzt für Allgemeinmedizin
Praxen, die Dihydantoin-Embryopathie behandeln
1.967 insgesamtKliniken für Kinderheilkunde und Kinderchirurgie
MVZ Gesundbrunnen
Perspektive Daheim
Ärztehaus in Zehlendorf
Vivantes Kinder-MVZ
Ärztehaus Dr. Karl Kollwitz
Häufige Fragen
Wodurch entsteht eine Dihydantoin-Embryopathie?
Sie entsteht durch die Einnahme von Dihydantoin-haltigen Medikamenten in der Schwangerschaft und kann Fehlbildungen beim ungeborenen Kind begünstigen.
Welche Untersuchungen können in der Schwangerschaft helfen, mögliche Fehlbildungen zu erkennen?
Typisch sind Ultraschall-Feindiagnostik und weitere ärztliche Abklärungen je nach Befund, ggf. mit spezialisierten Untersuchungen.
Wie erfolgt die Behandlung nach der Geburt?
Die Behandlung richtet sich nach den konkreten Auswirkungen und umfasst meist eine interdisziplinäre Betreuung sowie unterstützende und frühe Förder- oder Therapieangebote.