Diphtherie
Diphtherie wird in der Regel über Tröpfchen übertragen und kann durch von Bakterien gebildete Toxine lebensgefährliche Folgen haben. Häufige Symptome sind Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Fieber und eine meist grau-weißliche Belagsbildung am Rachen oder den Mandeln. Typisch sind zudem eine ausgeprägte Lymphknotenschwellung am Hals und eine Heiserkeit. Die Diagnose erfolgt ärztlich anhand von Untersuchung und Abstrich; gegebenenfalls werden Toxin-Nachweise und weitere Laboruntersuchungen veranlasst. Die Behandlung umfasst meist sofortige Antibiotika sowie – je nach Verdacht – die Gabe eines Diphtherie-Antitoxins und Maßnahmen zur Sicherung der Atmung; außerdem werden Kontaktpersonen untersucht und geimpft bzw. prophylaktisch behandelt.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei Verdacht auf Diphtherie, insbesondere bei Belägen im Hals-Rachen-Bereich, deutlicher Verschlechterung des Allgemeinzustands, Atemproblemen oder ausgeprägter Schwellung am Hals sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. Im Notfall bei Atemnot oder Erstickungsgefahr ist 112 zu wählen. Wenn kein akuter Notfall besteht, kann 116117 kontaktiert werden.
Behandler für Diphtherie
3 insgesamtDr. Michael Latzke
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Rudolf Raßhofer
Facharzt für Infektiologie
Dr. Ostendorf
Facharzt für Innere Medizin
Praxen, die Diphtherie behandeln
30 insgesamtInfektiologie Ärzteforum Seestraße
Praxis an der Kulturbrauerei
Praxis Jessen & Kollegen
Dr. Michael Latzke
Arztpraxis Driesener Straße
Schwerpunktpraxis Mitte
Häufige Fragen
Wie äußert sich Diphtherie typischerweise?
Oft treten Halsschmerzen, Fieber, Schluckbeschwerden und eine grau-weißliche Belagsbildung im Rachen auf. Zusätzlich können Heiserkeit und geschwollene Halslymphknoten vorkommen.
Wie wird Diphtherie diagnostiziert?
Die Diagnose erfolgt meist durch eine ärztliche Untersuchung und einen Abstrich aus dem Rachen. Laboruntersuchungen können Hinweise auf das auslösende Bakterium und dessen Toxine geben.
Kann Diphtherie behandelt werden?
Bei Verdacht wird in der Regel schnell mit Antibiotika behandelt; häufig kommen weitere Maßnahmen wie ein Antitoxin je nach Schweregrad hinzu. Wichtig sind zudem die Untersuchung und ggf. Schutzbehandlung von Kontaktpersonen.