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Dorfman-Chanarin-Syndrom

Das Dorfman-Chanarin-Syndrom ist eine seltene, meist vererbte Störung des Fettstoffwechsels, die zu einer krankhaften Speicherung von Lipiden in Zellen führt (Lipidspeicherstörung). Typische Beschwerden können eine angeborene Schuppenbildung der Haut (ichthyosiforme Veränderungen), Mangel an Muskelkraft, erhöhte Fette im Blut und eine Beteiligung von Augen oder Leber umfassen; Ausprägung und Schweregrad sind unterschiedlich. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine ärztliche Anamnese, körperliche Untersuchung sowie Labor- und Spezialdiagnostik (z. B. Nachweis der Stoffwechselveränderung und genetische Abklärung). Eine ursächliche Standardtherapie kann je nach Situation nicht immer verfügbar sein; häufig stehen symptomorientierte Maßnahmen, Hautpflege und regelmäßige Kontrollen der betroffenen Organsysteme im Vordergrund.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neuen oder rasch zunehmenden Beschwerden wie deutlicher Schwäche, Gelbfärbung der Haut/Augen, starken Schmerzen im Bauchraum oder deutlicher Verschlechterung des Allgemeinzustands sollte zeitnah ärztliche Hilfe gesucht werden. Bei akuten schweren Symptomen oder Atemproblemen ist der Notruf 112 zu wählen. Alternativ kann bei nicht lebensbedrohlichen Problemen der ärztliche Bereitschaftsdienst 116117 kontaktiert werden.

Behandler für Dorfman-Chanarin-Syndrom

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Häufige Fragen

Wie wird das Dorfman-Chanarin-Syndrom festgestellt?

Die Diagnose erfolgt meist durch Kombination aus Anamnese, Laboruntersuchungen und genetischer bzw. spezialdiagnostischer Abklärung des Fettstoffwechsels.

Welche Symptome können typischerweise auftreten?

Häufig sind ichthyosiforme Hautveränderungen sowie mögliche Beteiligungen von Muskeln, Augen und inneren Organen. Die Ausprägung kann von Person zu Person stark variieren.

Gibt es eine Behandlung, die die Ursache beseitigt?

Eine ursächliche Standardbehandlung ist nicht immer verfügbar; meist werden Symptome behandelt und die betroffenen Organsysteme regelmäßig überwacht.