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Doss-Porphyrie

Die Doss-Porphyrie zählt zu den Porphyrien und beruht auf einer angeborenen oder vererbbaren Störung im Porphyrin- bzw. Hämstoffwechsel. Je nach Ausprägung können Beschwerden vor allem im Bereich des Nervensystems auftreten (z. B. Bauchschmerzen, Übelkeit, Nervenschmerzen, Wahrnehmungs- oder Lähmungserscheinungen), zudem kann es zu Verfärbungen des Urins kommen, die bei Attacken oder bestimmten Auslösern auffallen. Die Diagnose erfolgt in der Regel über Laboruntersuchungen von Blut, Urin und/oder Stuhl, häufig mit Bestimmung von Porphyrinwerten und deren Mustern. Die Behandlung umfasst meist das Vermeiden bekannter Trigger sowie in akuten Phasen eine medizinische Therapie, die nach ärztlicher Einschätzung das Fortschreiten der Attacke abmildern kann; bei einzelnen Formen sind spezialisierte Maßnahmen oder genetische Beratung relevant.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei starken oder neu auftretenden Bauchschmerzen, neurologischen Symptomen wie Schwäche, Kribbeln oder Lähmungserscheinungen sowie bei auffälligen Urinverfärbungen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. In einem akuten, schweren Verlauf mit Atemnot, Bewusstseinsstörungen oder starken Verschlechterungen ist sofort der Notruf 112 zu wählen; bei zeitkritischer, aber nicht lebensbedrohlicher Lage ist 116117 sinnvoll.

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Häufige Fragen

Wodurch können bei Doss-Porphyrie Beschwerden ausgelöst werden?

Häufig kommen Trigger wie bestimmte Medikamente, Fasten/Essensauslassen, Alkohol oder hormonelle Schwankungen infrage. Ob und welche Auslöser relevant sind, sollte im individuellen Fall ärztlich geklärt werden.

Wie wird die Erkrankung sicher festgestellt?

Die Diagnose wird meist durch Laboruntersuchungen von Porphyrinwerten in Blut und Urin gestellt. Zusätzlich werden die Befunde mit dem klinischen Bild und dem möglichen Zeitverlauf abgeglichen.

Gibt es eine dauerhafte Behandlung?

Die Therapie richtet sich nach dem Typ und den akuten Beschwerden. Oft steht das Vermeiden von Triggern und die Behandlung eines Schubs im Vordergrund; eine langfristige Strategie wird in der Regel durch Spezialistinnen/Spezialisten festgelegt.