Doss-Porphyrie
Die Doss-Porphyrie zählt zu den Porphyrien und beruht auf einer angeborenen oder vererbbaren Störung im Porphyrin- bzw. Hämstoffwechsel. Je nach Ausprägung können Beschwerden vor allem im Bereich des Nervensystems auftreten (z. B. Bauchschmerzen, Übelkeit, Nervenschmerzen, Wahrnehmungs- oder Lähmungserscheinungen), zudem kann es zu Verfärbungen des Urins kommen, die bei Attacken oder bestimmten Auslösern auffallen. Die Diagnose erfolgt in der Regel über Laboruntersuchungen von Blut, Urin und/oder Stuhl, häufig mit Bestimmung von Porphyrinwerten und deren Mustern. Die Behandlung umfasst meist das Vermeiden bekannter Trigger sowie in akuten Phasen eine medizinische Therapie, die nach ärztlicher Einschätzung das Fortschreiten der Attacke abmildern kann; bei einzelnen Formen sind spezialisierte Maßnahmen oder genetische Beratung relevant.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei starken oder neu auftretenden Bauchschmerzen, neurologischen Symptomen wie Schwäche, Kribbeln oder Lähmungserscheinungen sowie bei auffälligen Urinverfärbungen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. In einem akuten, schweren Verlauf mit Atemnot, Bewusstseinsstörungen oder starken Verschlechterungen ist sofort der Notruf 112 zu wählen; bei zeitkritischer, aber nicht lebensbedrohlicher Lage ist 116117 sinnvoll.
Behandler für Doss-Porphyrie
135 insgesamtDr. med. Wieland Zittwitz
Facharzt für Endokrinologie
Dipl. Med. Svetlana Tlechas-Tkatsch
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Delfs
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Sippel
Facharzt für Innere Medizin
Dr. Ege
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Christoph Dieterle
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Kathrin Noga
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Axel Schulze
Facharzt für Endokrinologie
Dr. med Erik Wizemann;Dr. med. Annette Böckh
Facharzt für Endokrinologie
Dr. med. Michael Dietlein
Facharzt für Endokrinologie
Dr. med. C.-D. Pflaum - Internist
Facharzt für Endokrinologie
Dr. Pflaum
Facharzt für Endokrinologie
Praxen, die Doss-Porphyrie behandeln
388 insgesamtEndokrinologie Berlin
Praxisgemeinschaft Braune & Bieber
Patienten Praxis
Arztpraxis Tönneßen
Nasila Nouniaz-Wirbelauer
Dr. med. Wieland Zittwitz
Häufige Fragen
Wodurch können bei Doss-Porphyrie Beschwerden ausgelöst werden?
Häufig kommen Trigger wie bestimmte Medikamente, Fasten/Essensauslassen, Alkohol oder hormonelle Schwankungen infrage. Ob und welche Auslöser relevant sind, sollte im individuellen Fall ärztlich geklärt werden.
Wie wird die Erkrankung sicher festgestellt?
Die Diagnose wird meist durch Laboruntersuchungen von Porphyrinwerten in Blut und Urin gestellt. Zusätzlich werden die Befunde mit dem klinischen Bild und dem möglichen Zeitverlauf abgeglichen.
Gibt es eine dauerhafte Behandlung?
Die Therapie richtet sich nach dem Typ und den akuten Beschwerden. Oft steht das Vermeiden von Triggern und die Behandlung eines Schubs im Vordergrund; eine langfristige Strategie wird in der Regel durch Spezialistinnen/Spezialisten festgelegt.