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Dysarthrie

Dysarthrie bezeichnet Probleme bei der Steuerung von Sprechen und Sprechmotorik, zum Beispiel durch Störungen von Nerven, Muskeln oder Bewegungsabläufen. Typische Symptome sind verwaschene Aussprache, veränderte Lautstärke oder Sprechtempo, angestrengtes Sprechen sowie Schwierigkeiten, bestimmte Laute klar zu bilden. Häufig ist die Ursache eine neurologische Erkrankung oder eine Schädigung, manchmal auch vorübergehend nach bestimmten Ereignissen. Die Diagnose erfolgt meist durch HNO-ärztliche und/oder neurologische Abklärung, unterstützt durch Sprach- und Sprechuntersuchungen. Die Behandlung umfasst je nach Ursache logopädisches Training, Therapie der Grunderkrankung und Anpassungen der Kommunikation.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei plötzlich auftretender Dysarthrie, einseitigen Lähmungen, Gesichtsstörungen, Sprach- oder Sehstörungen oder starken neuen Beschwerden sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. Bei akuten Notfällen ist 112 zu wählen; bei nicht lebensbedrohlichen, aber dringenden Fragen kann 116117 kontaktiert werden. Auch bei anhaltenden oder zunehmenden Sprechproblemen ist zeitnah eine Abklärung sinnvoll.

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Häufige Fragen

Ist Dysarthrie immer ein Hinweis auf einen Schlaganfall?

Dysarthrie kann verschiedene Ursachen haben und ist nicht immer ein Schlaganfall. Bei plötzlichem Auftreten mit weiteren Ausfallsymptomen sollte jedoch sofort Notfallhilfe eingeholt werden.

Kann Dysarthrie durch Logopädie verbessert werden?

Oft kann die Aussprache durch logopädisches Training deutlich unterstützt werden, insbesondere wenn die Ursache gezielt behandelbar ist. Der Nutzen hängt von der Grunderkrankung und dem Verlauf ab.

Wie läuft die Diagnose typischerweise ab?

Meist werden neurologische und/oder HNO-ärztliche Untersuchungen durchgeführt und eine sprachtherapeutische Einschätzung der Sprechmotorik vorgenommen. Zusätzlich können je nach Verdacht weitere Tests erforderlich sein.