Dysenterie (Ruhr)
Dysenterie (Ruhr) ist eine entzündliche Erkrankung des Dickdarms, die meist durch bakterielle oder andere Erreger verursacht wird. Typisch sind Durchfall, oft mit Schleim und Blut, Bauchschmerzen, Fieber und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl; der Stuhl kann dadurch sehr häufig sein. Die Diagnose erfolgt in der Regel anhand der Beschwerden und der ärztlichen Untersuchung, häufig ergänzt durch Stuhluntersuchungen zum Erregernachweis und zur Abklärung anderer Ursachen. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und umfasst je nach Schwere vor allem Flüssigkeits- und Elektrolytausgleich; bei bestimmten nachgewiesenen bakteriellen Infektionen kann eine gezielte Antibiotikatherapie erwogen werden.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei blutigem Durchfall, hohem Fieber, starken Bauchschmerzen oder Zeichen von Austrocknung (z. B. sehr wenig Urin, starke Schwäche, Benommenheit) sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. Bei schweren Verläufen oder rascher Verschlechterung ist der Notruf 112 zu wählen. In weniger akuten Fällen kann auch 116117 kontaktiert werden.
Behandler für Dysenterie (Ruhr)
3 insgesamtDr. Michael Latzke
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Rudolf Raßhofer
Facharzt für Infektiologie
Dr. Ostendorf
Facharzt für Innere Medizin
Praxen, die Dysenterie (Ruhr) behandeln
30 insgesamtInfektiologie Ärzteforum Seestraße
Praxis an der Kulturbrauerei
Praxis Jessen & Kollegen
Dr. Michael Latzke
Arztpraxis Driesener Straße
Schwerpunktpraxis Mitte
Häufige Fragen
Wie lange dauert Dysenterie (Ruhr) typischerweise?
Der Verlauf ist abhängig vom Erreger und der Behandlung. Ohne angemessene Therapie können Beschwerden länger anhalten; ärztliche Kontrolle hilft, den Verlauf einzuschätzen.
Muss bei Ruhr immer ein Antibiotikum gegeben werden?
Nicht jede Ruhr-Form benötigt Antibiotika. Ob eine gezielte Therapie sinnvoll ist, wird anhand von Stuhluntersuchungen und dem klinischen Bild entschieden.
Was ist bei Durchfall am wichtigsten zur Behandlung?
Vorrangig ist der Ausgleich von Flüssigkeit und Elektrolyten, um Austrocknung zu vermeiden. Zusätzliche Maßnahmen richten sich nach der Ursache und Schwere.