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Dyskalkulie

Dyskalkulie ist eine spezifische Lernstörung mit Beeinträchtigungen im Bereich Mathematik, insbesondere im Verständnis von Zahlen und arithmetischen Abläufen. Typisch sind Schwierigkeiten beim Zählen, beim sicheren Umgang mit Zahlgrößen und beim Kopfrechnen sowie beim Erkennen von Zahl- oder Rechenmustern. Häufig zeigen sich auch Probleme beim Schätzen von Mengen und beim Übersetzen von Wortaufgaben in Rechenoperationen. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch schulpsychologische oder kinder- und jugendmedizinische bzw. psychologische Fachstellen nach genauer Anamnese und standardisierten Tests. Die Behandlung besteht vor allem aus gezieltem, strukturiertem Förderunterricht bzw. Training spezifischer Rechenfähigkeiten, häufig ergänzt durch begleitende Beratung und Unterstützung im Schulalltag.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche oder fachliche Abklärung sollte erfolgen, wenn Mathematikschwierigkeiten deutlich ausgeprägt sind und trotz altersgerechter Förderung anhalten oder zu starken Belastungen in der Schule führen. Besonders wichtig ist die Abklärung, wenn weitere Auffälligkeiten hinzukommen, etwa Entwicklungs- oder Sprachprobleme. Bei akuten Notfällen (z. B. erhebliche Beeinträchtigung des Allgemeinzustands) sollte 112 gewählt werden; ansonsten kann 116117 genutzt werden.

Behandler für Dyskalkulie

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Praxen, die Dyskalkulie behandeln

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Häufige Fragen

Woran erkennt man, dass es sich um Dyskalkulie handelt?

Typisch sind anhaltende, deutlich über das Übliche hinausgehende Schwierigkeiten mit Zahlen- und Rechenverständnis trotz Förderung. Eine Abklärung mit Tests und Anamnese ist dafür entscheidend.

Kann Dyskalkulie mit Training verbessert werden?

Gezielte Förderung kann die Rechenfähigkeiten oft deutlich verbessern. Wichtig sind regelmäßige, strukturierte Übungsangebote, die auf die individuellen Schwächen abgestimmt sind.

Muss immer zuerst ein Arzt beteiligt werden?

Oft erfolgt die Diagnose über Fachstellen wie Schulpsychologie oder kinder- und jugendbezogene Psychologie. Bei zusätzlichen Auffälligkeiten oder Unsicherheiten kann auch ein kinder- und jugendmedizinischer Kontakt sinnvoll sein.