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Dyspareunie

Dyspareunie (ICD-10 N94.1) bezeichnet Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, die von brennenden oder krampfartigen Empfindungen bis zu tief sitzenden Schmerzen reichen können. Häufig treten begleitende Symptome wie Brennen beim Wasserlassen, Trockenheitsgefühl, Schwellung, Rötung oder Veränderungen an Schleimhäuten auf. Mögliche Ursachen sind unter anderem Entzündungen, Infektionen, hormonelle Veränderungen (z. B. im Rahmen eines Östrogenmangels), Narben nach Eingriffen, Endometriose sowie psychische Belastungen oder Anspannung. Die Diagnose erfolgt meist durch Anamnese, körperliche Untersuchung und je nach Situation Abstriche/Tests, gynäkologischen oder urologischen Befund sowie eine Ursachenabklärung. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache; sie kann Schmerztherapie, lokale Maßnahmen (z. B. feuchtigkeitsspendende oder entzündungshemmende Behandlungen), gezielte Behandlung von Infektionen, gegebenenfalls hormonelle Therapie oder krankengymnastische/therapeutische Ansätze umfassen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen, um Ursachen wie Entzündungen oder andere Erkrankungen nicht zu übersehen. Sofortige Hilfe ist nötig bei starken, plötzlich auftretenden Schmerzen, Fieber, eitrigem Ausfluss oder Blutungen außerhalb der erwarteten Regel; in akuten Notfällen ist 112 zu wählen, bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden 116117.

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Häufige Fragen

Welche Ursachen können hinter Dyspareunie stecken?

Häufige Ursachen sind Entzündungen oder Infektionen, Schleimhautreizungen, hormonelle Veränderungen, Narben sowie Erkrankungen wie Endometriose. Auch psychische Faktoren und Anspannung können Schmerzen verstärken.

Wie wird Dyspareunie diagnostiziert?

Die Diagnose basiert vor allem auf der Schilderung der Beschwerden und einer Untersuchung. Je nach Befund können Abstriche, Urinuntersuchungen oder weitere Tests zur Ursachenfindung folgen.

Welche Behandlung ist üblich?

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und kann lokale Maßnahmen, medikamentöse Therapie, Schmerzbehandlung und gegebenenfalls physiotherapeutische oder psychotherapeutische Unterstützung umfassen.