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Dysthymie

Dysthymie ist eine Form der Depression, die länger bestehen kann und häufig „im Hintergrund“ über einen längeren Zeitraum wirkt. Typisch sind eine dauerhaft gedrückte Stimmung, geringe Energie oder Antrieb, Schwierigkeiten, Freude zu empfinden, Schlaf- oder Appetitveränderungen sowie geringes Selbstwertgefühl. In der Diagnostik berücksichtigt die Ärztin oder der Arzt u. a. Dauer, Verlauf und Schweregrad der Symptome sowie mögliche andere Ursachen oder Mit-Erkrankungen. Die Behandlung umfasst in der Regel eine Kombination aus Psychotherapie (z. B. kognitive Verhaltenstherapie) und, je nach Situation, antidepressiver Medikation sowie regelmäßige Nachsorge.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltender gedrückter Stimmung über mehrere Wochen bis Monate oder wenn Alltag und Beziehungen deutlich belastet sind, sollte zeitnah ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe gesucht werden. Bei akuter Selbstgefährdung oder ernsthaften Suizidgedanken ist sofort der Notruf 112 zu wählen; bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen psychischen Krisen kann auch 116117 genutzt werden.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man eine Dysthymie im Alltag?

Anhaltend gedrückte Stimmung, geringe Energie und ein dauerhaft eingeschränktes Wohlbefinden über längere Zeit können Hinweise sein. Eine verlässliche Einordnung erfolgt durch eine professionelle Diagnostik.

Wie lange dauert eine Dysthymie typischerweise?

Dysthymie gilt als chronisch und kann über viele Monate oder Jahre bestehen. Der Verlauf ist individuell verschieden und kann sich mit Behandlung verbessern.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Häufig kommen Psychotherapie und gegebenenfalls antidepressive Medikamente zum Einsatz. Die passende Kombination richtet sich nach Schweregrad, Dauer, Begleiterkrankungen und persönlichen Faktoren.