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EDNOS

EDNOS bedeutet „Essstörung, nicht näher bezeichnet“ und ist ein Sammelbegriff für Essstörungen, die das Essverhalten deutlich beeinträchtigen, aber nicht in klar definierte Diagnosen passen. Typisch können zum Beispiel unregelmäßiges Essverhalten, stark schwankendes Essverhalten, Kontrollverlust beim Essen, intensive Beschäftigung mit Gewicht oder Figur sowie mögliche Folgeprobleme wie Magen-Darm-Beschwerden oder Müdigkeit sein. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch ein ausführliches Gespräch, Ernährungs- und Verhaltensanalyse und gegebenenfalls körperliche Untersuchungen, um medizinische Ursachen oder Risiken auszuschließen. Die Behandlung umfasst häufig Psychotherapie, Ernährungsberatung und bei Bedarf die Behandlung körperlicher Begleitfolgen; Ziel ist Stabilisierung von Essverhalten und psychischer Gesundheit.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ein Arzt oder eine spezialisierte Beratungsstelle sollte aufgesucht werden, wenn Essverhalten, Gewicht oder Gesundheit deutlich beeinträchtigt sind, oder wenn das Verhalten schwer kontrollierbar erscheint. Bei Warnzeichen wie Ohnmacht, starken Herzrhythmusstörungen, Brustschmerz, erheblicher Schwäche oder deutlichen Anzeichen einer akuten Selbstgefährdung ist sofort Hilfe erforderlich—im Notfall 112, bei dringenden Fällen außerhalb des Rettungsdienstes 116117.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man EDNOS, wenn es keine „klare“ Diagnose ist?

EDNOS wird meist festgestellt, wenn Essverhalten und typische Belastungen vorhanden sind, aber nicht alle Kriterien einer spezifischen Essstörung erfüllt sind. Entscheidend sind Anamnese, Verhalten, psychische Faktoren und körperliche Abklärung.

Welche Untersuchungen sind vor der Behandlung üblich?

Häufig werden Gespräche zu Essverhalten und Symptomen geführt sowie körperliche Kontrollen durchgeführt, um Risiken auszuschließen. Dazu können je nach Situation Blutuntersuchungen und eine ärztliche Bewertung des Ernährungs- und Gesundheitszustands gehören.

Gibt es eine wirksame Behandlung?

In der Regel ja: häufig kommen Psychotherapie und Ernährungsberatung zum Einsatz, ergänzt durch die Behandlung körperlicher Folgen. Ein individueller Behandlungsplan richtet sich nach Schweregrad und Begleitproblemen.