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Eisenüberschuss

Ein Eisenüberschuss liegt vor, wenn die Eisenmenge im Körper dauerhaft zu hoch ist. Ursachen können eine erhöhte Aufnahme über den Darm, häufige Bluttransfusionen oder seltene angeborene Störungen sein; auch Entzündungen oder Lebererkrankungen können mit veränderten Eisenwerten einhergehen. Typische Symptome sind je nach Ausmaß Müdigkeit, Bauchbeschwerden, Gelenkbeschwerden oder Hautveränderungen; ohne Behandlung können vor allem Leber, Herz und Bauchspeicheldrüse betroffen sein. Die Diagnose erfolgt meist über Blutuntersuchungen (z. B. Ferritin, Transferrin-Sättigung), ggf. weiterführende Abklärung der Ursache und bei Bedarf Bildgebung oder Gewebeuntersuchungen. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache, umfasst häufig Aderlässe bzw. die Reduktion von Eisen und eine Anpassung der Ernährung oder eine medikamentöse Eisenbindung, falls erforderlich.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltender starker Müdigkeit, ungeklärten Leberproblemen, Herzbeschwerden oder auffälligen Laborwerten sollte zeitnah eine ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuten schweren Beschwerden wie plötzlichen starken Schmerzen in Brust oder Oberbauch sowie ausgeprägter Schwäche ist unverzüglich der Notruf zu wählen (112). In weniger dringenden Fällen kann auch 116117 genutzt werden.

Behandler für Eisenüberschuss

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Praxen, die Eisenüberschuss behandeln

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Häufige Fragen

Wie wird ein Eisenüberschuss festgestellt?

Üblicherweise werden Blutwerte wie Ferritin und Transferrin-Sättigung bestimmt. Je nach Befund folgt eine Untersuchung der zugrunde liegenden Ursache.

Welche Beschwerden können durch zu viel Eisen entstehen?

Möglich sind z. B. Müdigkeit, Bauchbeschwerden, Gelenkbeschwerden oder Leberauffälligkeiten. Die Symptome hängen stark von Ausmaß und Ursache ab.

Wie wird ein Eisenüberschuss behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und kann Aderlässe, das Stoppen/Anpassen von Eisen- oder Vitaminpräparaten sowie bei Bedarf eisenbindende Medikamente umfassen.