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Embolie

Eine Embolie ist ein Ereignis, bei dem ein Stoff (häufig ein Blutgerinnsel) über den Blutstrom in ein anderes Gefäß gelangt und dort einen Verschluss verursacht. Je nach betroffenem Gefäß können unter anderem Lungen, Gehirn oder Beine gefährdet sein. Typische Symptome sind plötzlich auftretende Luftnot oder Brustschmerz (z. B. bei Lungenembolie), einseitige Lähmung oder Sprachstörungen (z. B. bei Schlaganfall durch Embolie) oder starke Schwellung/Schmerzen im Bein (z. B. bei Gefäßverschluss). Die Diagnose erfolgt in der Regel durch ärztliche Untersuchung sowie bildgebende Verfahren (z. B. CT, Ultraschall) und Laborwerte. Die Behandlung richtet sich nach Ursache und Lokalisation und umfasst häufig eine rasche Blutverdünnung sowie ggf. spezielle Eingriffe oder Auflösung von Gerinnseln.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei plötzlich auftretenden Beschwerden wie Atemnot, Brustschmerz, einseitigen neurologischen Ausfällen, starken Beinschmerzen oder plötzlicher ausgeprägter Schwellung sollte unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden—im Notfall 112. Bei nicht unmittelbar lebensbedrohlichen, aber neuen oder ungeklärten Symptomen ist zeitnah eine Abklärung über 116117 sinnvoll.

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Häufige Fragen

Wodurch entsteht eine Embolie häufig?

Häufige Ursachen sind Blutgerinnsel, die sich zum Beispiel bei Thrombosen bilden und anschließend mit dem Blutstrom weiterwandern. Seltener können auch andere Materialien wie Fett oder Luft beteiligt sein.

Welche Untersuchungen werden zur Diagnose verwendet?

Typisch sind körperliche Untersuchung, Bluttests und bildgebende Verfahren wie CT, Ultraschall oder weitere Gefäßdarstellungen. Welche Methode eingesetzt wird, hängt vom vermuteten Ort der Embolie ab.

Kann nach einer Embolie eine erneute auftreten?

Ja, ein Wiederauftreten ist möglich, vor allem wenn die Ursache nicht behoben wird oder Risikofaktoren bestehen. Ärzte planen deshalb meist eine gezielte Vorbeugung, z. B. durch Blutverdünnung und Behandlung der Ursache.