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Endemische Syphilis

Endemische Syphilis (ICD-10 A65) ist eine bakterielle Infektion, die durch Erreger der Syphilisgruppe verursacht wird. Sie wird je nach Region und Lebensumständen häufig nicht klassisch als reine Sexualkrankheit beschrieben, sondern kann durch engen Kontakt übertragen werden. Typische Beschwerden sind zunächst lokale Veränderungen an der Haut oder Schleimhaut sowie später weitere Symptome wie Hautausschläge, Schleimhautveränderungen und Lymphknotenschwellungen; der Verlauf kann chronisch werden. Die Diagnose erfolgt meist über ärztliche Untersuchung und labordiagnostische Tests, z. B. Blutuntersuchungen und je nach Situation weitere Erregernachweise. In der Regel wird mit Antibiotika behandelt; die genaue Auswahl und Therapiedauer hängen vom Befund und der Krankheitsphase ab.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Verdacht auf Syphilis-ähnliche Beschwerden, anhaltenden oder sich ausbreitenden Haut- oder Schleimhautveränderungen oder geschwollenen Lymphknoten sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken Beschwerden, Kreislaufproblemen oder neurologischen Ausfällen (z. B. Lähmungen, Verwirrtheit) ist umgehend der Notruf zu wählen; bei Notfällen 112, bei nicht lebensbedrohlichen Fällen häufig 116117.

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Häufige Fragen

Wie wird endemische Syphilis typischerweise übertragen?

Je nach Region kann die Übertragung stärker über engen Kontakt erfolgen als über reine Sexualkontakte. Die genaue Art der Ansteckung ist situationsabhängig und wird ärztlich eingeordnet.

Welche Symptome können auftreten?

Häufig beginnen Veränderungen an Haut oder Schleimhaut sowie später Hautausschläge und Lymphknotenschwellungen. Der Verlauf kann über längere Zeit wiederholt oder schleichend sein.

Wie wird endemische Syphilis behandelt?

Üblicherweise erfolgt eine Antibiotikatherapie, deren Art und Dauer von der Krankheitsphase abhängen. Eine ärztliche Kontrolle der Laborwerte ist in der Regel Teil der Behandlung.