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Enzephalo-kranio-kutane Lipomatose

Die Enzephalo-kranio-kutane Lipomatose ist eine seltene, meist angeborene Störung, bei der sich Fettgewebe in mehreren Gewebebereichen bildet, unter anderem in der Nähe von Schädel und Gehirn sowie in der Haut. Typische Hinweise sind flächige oder knotige Veränderungen an der Kopfhaut, Fehlbildungen am Schädel sowie je nach Ausmaß Entwicklungsauffälligkeiten oder neurologische Beschwerden wie Krampfanfälle. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch die Kombination aus klinischer Untersuchung und bildgebenden Verfahren, vor allem MRT des Gehirns und ggf. CT oder weitere Abklärungen. Die Behandlung richtet sich nach den betroffenen Strukturen und umfasst häufig symptomorientierte Maßnahmen; bei bestimmten Verläufen kann eine neurochirurgische oder dermatologische Mitbeurteilung notwendig sein.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung sollte zeitnah erfolgen, wenn neue oder zunehmende neurologische Symptome auftreten, etwa Krampfanfälle, deutliche Entwicklungsverzögerungen, anhaltende Kopfschmerzen oder auffällige Veränderungen an der Kopfhaut. Bei akuten Krampfanfällen oder schweren, plötzlich einsetzenden Beschwerden ist ein Notfallweg erforderlich: 112 wählen. Ist die Situation nicht lebensbedrohlich, aber dringend, kann 116117 kontaktiert werden.

Behandler für Enzephalo-kranio-kutane Lipomatose

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Häufige Fragen

Welche Symptome können bei dieser Erkrankung auftreten?

Häufig sind Haut- oder Schädelveränderungen sowie je nach Ausmaß neurologische Beschwerden wie Krampfanfälle oder Entwicklungsauffälligkeiten möglich. Das genaue Beschwerdebild variiert von Person zu Person.

Wie wird die Diagnose gestellt?

In der Regel erfolgt die Diagnose durch klinische Untersuchung und bildgebende Verfahren, insbesondere MRT des Gehirns. Zusätzlich können weitere Untersuchungen je nach Befund erforderlich sein.

Gibt es eine kausale Behandlung?

Die Behandlung ist meist symptomorientiert und richtet sich nach den betroffenen Strukturen und Beschwerden. Ob und welche ärztlichen Maßnahmen sinnvoll sind, wird individuell festgelegt.