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Epicondylitis

Die Epicondylitis (ICD-10 M77.1) ist eine entzündlich gereizte oder degenerative Veränderung an Sehnenansätzen im Bereich des Ellenbogens, meist durch wiederholte Belastung. Typisch sind Schmerzen am äußeren oder inneren Ellenbogen, häufig verstärkt bei Greifen, Heben oder Armstrecken bzw. Handgelenksbewegungen. Oft kommt es zu Druckschmerz und eingeschränkter Belastbarkeit. Die Diagnose erfolgt meist durch Anamnese und klinische Untersuchung; bildgebende Verfahren werden bei unklaren Verläufen oder zum Ausschluss anderer Ursachen eingesetzt. Üblicherweise helfen Schonung, gezielte krankengymnastische bzw. physiotherapeutische Übungen, Schmerz- und Entzündungsbehandlung sowie das Anpassen der Belastung; in hartnäckigen Fällen können weitere Therapien wie Schienung oder interventionelle Verfahren erwogen werden.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei starken, plötzlich auftretenden Schmerzen, deutlicher Schwellung, Rötung oder Fieber sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Auch wenn nach einigen Wochen konsequenter Behandlung keine Besserung eintritt oder Taubheitsgefühle, Kraftverlust oder Funktionsausfälle hinzukommen, ist eine Vorstellung beim Arzt sinnvoll. Bei akuten Notfällen mit starken Beschwerden gelten die Notrufnummern 112; bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Problemen kann 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Woran erkennt sich ein Tennisarm bzw. eine Epicondylitis?

Typisch sind Schmerzen am Ellenbogen, die bei Belastungen wie Greifen oder Heben deutlich zunehmen, oft mit Druckschmerz am Sehnenansatz. Eine genaue Zuordnung erfolgt durch ärztliche Untersuchung.

Wie lange dauert eine Epicondylitis bis sie besser wird?

Verläufe sind unterschiedlich; häufig bessern sich Beschwerden innerhalb von Wochen mit konsequenter Belastungsanpassung und Therapie. Bleiben die Beschwerden länger anhaltend, sollte eine erneute Abklärung erfolgen.

Welche Behandlung hilft am häufigsten?

Meist stehen Schonung bzw. Belastungsreduktion, physiotherapeutische Übungen und eine gezielte Schmerzbehandlung im Vordergrund. Ergänzend können Bandagen oder Schienen je nach Situation sinnvoll sein.