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Epidemische Pleurodynie

Die epidemische Pleurodynie (ICD-10 B33.0) ist eine virale Erkrankung, die häufig mit Ausbrüchen einhergeht. Dabei entzündet sich vor allem die Muskulatur zwischen den Rippen und am Brustkorb. Typische Symptome sind plötzlich einsetzende, starke, meist einseitige Brustschmerzen, die sich bei Atmen, Husten oder Bewegung verstärken können, sowie Fieber oder grippeähnliche Beschwerden. Die Diagnose erfolgt in der Regel anhand des klinischen Bildes und des Krankheitsverlaufs; je nach Situation können Laboruntersuchungen oder Virusnachweise ergänzt werden. Die Behandlung ist meist unterstützend, etwa mit Schmerz- und Fiebermitteln; Bettruhe und Schonung können helfen, die Beschwerden zu lindern.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei starken oder anhaltenden Brustschmerzen, Atemnot, hohem Fieber oder deutlicher Verschlechterung sollte zeitnah ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei Warnzeichen wie Luftnot, bläulicher Verfärbung, Kreislaufproblemen oder starken Schmerzen, die nicht nachlassen, ist der Notruf 112 zu wählen. Alternativ kann bei dringendem, aber nicht lebensbedrohlichem Zustand der ärztliche Bereitschaftsdienst 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Wie lange dauert eine epidemische Pleurodynie meist?

Die Beschwerden sind häufig kurzzeitig und klingen innerhalb weniger Tage ab, können jedoch wellenartig wiederkehren. Der Verlauf ist individuell.

Ist epidemische Pleurodynie ansteckend?

Ja, die Erkrankung wird durch Viren verursacht und kann in Kontakt- oder Tröpfchenübertragung auftreten, besonders bei Ausbrüchen. Hygienemaßnahmen und das Meiden enger Kontakte können helfen.

Welche Behandlung ist üblich?

Üblich ist eine symptomatische Behandlung mit Schmerz- und Fiebermitteln sowie Schonung. Bei komplizierten Verläufen oder unklaren Symptomen sollte ärztlich abgeklärt werden.