behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Epidermolysis bullosa junctionalis

Die Epidermolysis bullosa junctionalis (EBJ) gehört zu den Epidermolysen und ist meist genetisch bedingt. Durch eine gestörte Verbindung zwischen Hautschichten bilden sich Blasen und offene Stellen häufig an Bereichen, die mechanisch beansprucht werden, etwa an Händen, Füßen oder im Mund. Typisch sind schmerzhafte Wunden, Narbenbildung, möglicher Juckreiz sowie Schleimhautbeteiligung. Die Diagnose erfolgt in der Regel über die Auswertung der Krankengeschichte, eine klinische Untersuchung und häufig genetische Tests bzw. spezielle Labor- und Hautuntersuchungen. Die Behandlung zielt meist auf Wundversorgung, Schmerz- und Entzündungsmanagement, Prävention von Infektionen sowie konsequente Pflege; die spezifische Therapie hängt vom Subtyp und der Schwere ab.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Hilfe sollte zeitnah gesucht werden, wenn wiederholt oder großflächig Blasen entstehen, Wunden nicht abheilen oder starke Schmerzen bestehen. Bei Anzeichen einer Infektion wie Fieber, zunehmender Rötung, übel riechendem Sekret oder rascher Verschlechterung sollte unverzüglich medizinische Abklärung erfolgen. Bei akuter Notlage ist der Notruf 112 zu wählen; sonst kann 116117 kontaktiert werden.

Behandler für Epidermolysis bullosa junctionalis

797 insgesamt
Alle 797 Behandler anzeigen

Praxen, die Epidermolysis bullosa junctionalis behandeln

1.967 insgesamt
Alle 1.967 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Wie entsteht die Epidermolysis bullosa junctionalis?

Die Erkrankung ist in der Regel genetisch bedingt und führt zu einer gestörten Haftung zwischen Hautschichten. Dadurch entstehen bei Belastung eher Blasen und offene Stellen.

Welche Behandlung ist typischerweise möglich?

Im Vordergrund stehen eine schonende Wundversorgung, geeignete Verbände, Schmerz- und Entzündungsbehandlung sowie die Vorbeugung von Infektionen. Konkrete Maßnahmen richten sich nach dem Schweregrad und dem genetischen Subtyp.

Woran erkennt man eine mögliche Wundinfektion?

Warnzeichen können Fieber, zunehmende Rötung, starke Schmerzen, Schwellung und übel riechendes oder eitriges Sekret sein. Bei solchen Symptomen sollte rasch ärztlich untersucht werden.