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Epiphyseolysis capitis femoris

Die Epiphyseolysis capitis femoris ist eine orthopädische Erkrankung, bei der sich die Wachstumsfuge am oberen Femurkopf (Hüftkopf) gegenüber dem Schenkelhals verschiebt. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche im Wachstum. Typische Symptome sind Hüft-, Leisten- oder Knieschmerzen, Hinken sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit der Hüfte. Häufig wird die Diagnose durch eine klinische Untersuchung und bildgebende Verfahren wie Röntgen (gegebenenfalls ergänzend MRT) gestellt. Üblicherweise erfolgt eine orthopädische Behandlung, oft mit operativer Stabilisierung, um Folgeschäden am Hüftgelenk zu verhindern.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden oder zunehmenden Hüft-, Leisten- oder Knieschmerzen, Hinken oder deutlicher Bewegungseinschränkung sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Besonders wichtig ist das bei plötzlicher Verschlechterung oder starken Schmerzen. In einem akuten Notfall mit starken Beschwerden sofort 112 rufen; bei nicht lebensbedrohlichen Problemen kann der ärztliche Bereitschaftsdienst 116117 helfen.

Behandler für Epiphyseolysis capitis femoris

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Praxen, die Epiphyseolysis capitis femoris behandeln

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Häufige Fragen

Wie macht sich die Epiphyseolysis capitis femoris typischerweise bemerkbar?

Häufig treten Hüft-, Leisten- oder auch Knieschmerzen auf, oft mit Hinken. Die Beweglichkeit der betroffenen Hüfte kann eingeschränkt sein.

Welche Untersuchungen stellen die Diagnose?

Meist erfolgt eine ärztliche Untersuchung mit Bildgebung, typischerweise Röntgenaufnahmen. Ergänzend kann eine MRT sinnvoll sein, wenn der Verdacht trotz unklarer Röntgenbefunde besteht.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

In der Regel erfolgt eine orthopädische Behandlung mit dem Ziel, die Hüfte zu stabilisieren. Häufig ist eine Operation erforderlich, um das Risiko von Folgeschäden zu senken.