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Epispadie

Epispadie (ICD-10 Q64.0) ist eine seltene angeborene Fehlbildung der Harnröhre. Dabei mündet die Harnröhre nicht wie üblich, sondern an der Oberseite des Penis; häufig bestehen weitere Veränderungen im Bereich der Harnorgane. Typische Hinweise können ein auffälliger Verlauf der Harnröhre, Schwierigkeiten beim Wasserlassen sowie Formen von Harnkontrollproblemen sein. Die Diagnose erfolgt meist durch kinderärztliche bzw. urologische Untersuchung und Betrachtung der Genitalregion, ergänzt durch bildgebende Verfahren nach ärztlicher Einschätzung. Die Behandlung besteht in der Regel in einer urologischen Operation, deren Zeitpunkt und Technik vom Schweregrad abhängen; begleitende Therapien und Nachsorge sind oft erforderlich.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Neugeborenen oder Kleinkindern sollte bei auffälliger Harnröhrenöffnung, Problemen beim Wasserlassen oder Hinweisen auf Harnkontrollstörungen zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken Schmerzen, Blut im Urin, Fieber oder nicht mögliches Wasserlassen ist eine sofortige Vorstellung in einer Notfallambulanz nötig; bei akuter Gefahr kann 112 gewählt werden, ansonsten 116117.

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Häufige Fragen

Wie wird Epispadie festgestellt?

Die Diagnose erfolgt meist durch eine Untersuchung durch Kinderarzt oder Urologen. Je nach Situation können zusätzliche Untersuchungen und Bildgebung eingesetzt werden, um den Schweregrad zu beurteilen.

Ist eine Behandlung immer notwendig?

In der Regel ist eine urologische Behandlung vorgesehen, meist in Form einer Operation. Ob und wann genau operiert wird, hängt von Ausprägung und begleitenden Befunden ab.

Welche Beschwerden können auftreten?

Häufig sind Auffälligkeiten beim Wasserlassen sowie je nach Schweregrad Probleme mit der Harnkontrolle möglich. Zudem können weitere Veränderungen im Bereich der Harnorgane vorliegen.