Erregungsleitungsstörung
Bei einer Erregungsleitungsstörung werden elektrische Signale im Herzen nicht wie vorgesehen weitergeleitet. Das kann zu Herzrhythmusstörungen führen, beispielsweise langsamem Puls (Bradykardie), Aussetzern oder unregelmäßigem Herzschlag. Typische Symptome sind Schwindel, Ohnmachtsneigung, Herzstolpern, Luftnot oder Leistungsabfall; manche Betroffene haben auch keine Beschwerden. Zur Diagnose werden Anamnese und körperliche Untersuchung durchgeführt, meist ergänzt durch ein EKG, Langzeit-EKG und ggf. Echokardiografie sowie Laborwerte. Je nach Ursache und Schwere kommen Behandlungsmöglichkeiten wie Medikamente, die Korrektur von Auslösern oder in manchen Fällen ein Herzschrittmacher bzw. weitere rhythmologische Verfahren infrage.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei anhaltendem Schwindel, Ohnmacht, Brustschmerzen, starker Luftnot oder neu auftretenden ausgeprägten Herzrhythmusstörungen sollte unverzüglich ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuten, lebensbedrohlichen Symptomen ist der Notruf 112 zu wählen. Andernfalls kann ärztlicher Bereitschaftsdienst über 116117 kontaktiert werden.
Behandler für Erregungsleitungsstörung
237 insgesamtDr. med. Heiner Loos
Facharzt für Innere Medizin
Dr. med. Jochen Glass
Facharzt für Kardiologie
Dr. med. Katja Przytarski
Facharzt für Kardiologie
Dr. med. Jan Lokies
Facharzt für Innere Medizin
Dr. med. Hans-Georg Angerstein
Facharzt für Innere Medizin
Dr. med. Uwe Schulze
Facharzt für Kardiologie
Dr. Anja Jenner
Facharzt für Kardiologie
Dr. med. Ulrike Gundlach
Facharzt für Innere Medizin
Dr. med. Joachim Wunderlich
Facharzt für Innere Medizin
Dr. Susanne Herrmann
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. med. Tilman Günther
Facharzt für Kardiologie
Dr. med. Carolin Hauenstein
Facharzt für Kardiologie
Praxen, die Erregungsleitungsstörung behandeln
761 insgesamtÄrztehaus am Schlachtensee
Ärztehaus am Tempelhofer Hafen
MVZ Pankow Innere Medizin
MVZ Adlershof Vivantes Kardiologie
MVZ Pankow Innere Medizin
Deutsches Herzzentrum der Charité - Standort Augustenburger Platz
Häufige Fragen
Welche Beschwerden können bei einer Erregungsleitungsstörung auftreten?
Häufig sind Schwindel, Herzstolpern, Leistungsabfall oder Ohnmachtsneigung. Manche Menschen haben auch keine spürbaren Symptome.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Meist erfolgt die Abklärung mit einem EKG und häufig einem Langzeit-EKG. Je nach Situation werden zusätzlich Echokardiografie und Laboruntersuchungen durchgeführt.
Welche Behandlung ist üblich?
Die Therapie richtet sich nach Ursache und Schweregrad. Mögliche Optionen sind Medikamente, das Behandeln von Auslösern und in bestimmten Fällen ein Herzschrittmacher oder spezielle rhythmologische Verfahren.