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Erworbene isolierte aplastische Anämie

Bei der erworbenen isolierten aplastischen Anämie ist das Knochenmark geschädigt und produziert nicht ausreichend Blutzellen. Häufig liegt eine Störung der Blutbildung vor, ohne dass eine andere bekannte Ursache im Vordergrund steht. Typische Beschwerden sind Anzeichen der Blutarmut (z. B. Müdigkeit, Schwäche, Blässe), sowie eine erhöhte Infektneigung durch Mangel an weißen Blutkörperchen und/oder Blutungsneigung durch Mangel an Blutplättchen. Die Diagnose erfolgt meist durch Blutuntersuchungen und eine Knochenmarkuntersuchung. Üblich sind je nach Schweregrad unterstützende Maßnahmen (z. B. Transfusionen) sowie eine spezifische Behandlung, die unter ärztlicher Leitung geplant wird (häufig immunsuppressive Therapien; in geeigneten Fällen kommen auch weitere Verfahren wie Knochenmark-/Stammzelltransplantation infrage).

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretender starker Müdigkeit, zunehmender Blässe, unerklärlichen Blutergüssen oder häufigen Infekten sollte zeitnah ärztliche Hilfe gesucht werden. Bei schweren Symptomen wie anhaltenden starken Blutungen, Atemnot oder hohem Fieber mit deutlicher Verschlechterung ist sofort der Notdienst zu kontaktieren (112 im Notfall, 116117 bei dringendem Bereitschaftsdienst).

Behandler für Erworbene isolierte aplastische Anämie

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Häufige Fragen

Wie äußert sich eine aplastische Anämie typischerweise?

Am häufigsten treten Beschwerden durch Blutarmut wie Müdigkeit und Blässe auf. Zusätzlich können Infektionen und Blutungen durch den Mangel weiterer Blutzellen auftreten.

Welche Untersuchungen bestätigen die Diagnose?

Meist erfolgen Blutuntersuchungen und eine Knochenmarkuntersuchung, um die Blutbildungsstörung einzuordnen und andere Ursachen auszuschließen.

Ist die Erkrankung behandelbar?

Viele Betroffene erhalten eine Behandlung, die sich nach Schwere und Auslöser richtet, z. B. unterstützende Maßnahmen und ggf. immunsuppressive Therapie oder weitere Verfahren. Der genaue Plan wird ärztlich festgelegt.