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Ewing-Sarkom

Das Ewing-Sarkom ist ein maligner Tumor, der vor allem Knochen oder seltener Weichteile betrifft. Typische Symptome sind anhaltende Schmerzen im betroffenen Bereich, Schwellung, Überwärmung sowie eingeschränkte Beweglichkeit oder Einbrüche bei Knochen, gelegentlich auch allgemeine Krankheitszeichen wie Fieber oder Gewichtsverlust. Die Diagnose erfolgt meist über eine Bildgebung (z. B. MRT/CT und ggf. Knochenszintigrafie oder PET) und eine Gewebeprobe, um den Tumor sicher zu bestätigen. Üblicherweise wird eine Kombination aus Chemotherapie, Operation und/oder Strahlentherapie eingesetzt, abhängig von Lage, Größe und Ausbreitung der Erkrankung.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden, zunehmenden Knochenschmerzen, neu auftretender Schwellung oder Bewegungseinschränkung sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken Schmerzen, akuten neurologischen Ausfällen (z. B. Lähmungen) oder Symptomen mit Kreislaufproblemen ist sofort Hilfe nötig: im Notfall 112, bei nicht lebensbedrohlichen Notfällen 116117.

Behandler für Ewing-Sarkom

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Praxen, die Ewing-Sarkom behandeln

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Häufige Fragen

Woran erkennt man ein Ewing-Sarkom?

Typisch sind anhaltende Schmerzen und Schwellung, manchmal mit allgemeiner Krankheitszeichen. Sicher wird die Diagnose meist erst durch Bildgebung und eine Gewebeprobe.

Welche Behandlung kommt häufig zum Einsatz?

Meist erfolgt eine Kombination aus Chemotherapie sowie je nach Befund Operation und/oder Strahlentherapie. Das genaue Vorgehen hängt unter anderem von Tumorlage und Ausbreitung ab.

Kann das Ewing-Sarkom in andere Körperbereiche streuen?

Ja, es kann metastasieren, zum Beispiel in andere Knochen oder in die Lunge. Daher wird vor Therapiebeginn in der Regel eine gründliche Ausbreitungsdiagnostik durchgeführt.