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Familiäre adenomatöse Polyposis

Die familiäre adenomatöse Polyposis (FAP) ist eine genetische Erkrankung, die zu zahlreichen adenomatösen Polypen im Dickdarm führen kann, oft bereits im Jugend- oder frühen Erwachsenenalter. Unbehandelt kann sich aus diesen Polypen mit der Zeit Darmkrebs entwickeln. Typische Hinweise sind unter anderem Blut im Stuhl, Durchfall, Bauchschmerzen oder unerklärter Gewichtsverlust, manchmal bestehen anfangs auch keine Beschwerden. Die Diagnose erfolgt meist durch Darmspiegelung mit Polypen-Befund und gegebenenfalls durch genetische Tests. Die Behandlung umfasst in der Regel eine engmaschige Überwachung und häufig eine operative Entfernung großer Teile des Dickdarms; zusätzlich können medikamentöse Therapien je nach Situation unterstützend eingesetzt werden.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Blut im Stuhl, anhaltendem Durchfall, starken oder zunehmenden Bauchschmerzen sowie unerklärlichem Gewichtsverlust sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuten starken Beschwerden wie Kreislaufproblemen oder sehr starker Blutung ist umgehend der Notruf 112 zu wählen; ansonsten kann 116117 bei dringendem, aber nicht lebensbedrohlichem Bedarf helfen.

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Häufige Fragen

Wie entsteht eine familiäre adenomatöse Polyposis?

Die FAP beruht meist auf einer vererbten genetischen Veränderung, die zur Bildung vieler Adenome im Dickdarm führt. Dadurch steigt das Risiko für Darmkrebs.

Welche Untersuchungen bestätigen die Diagnose?

Meist erfolgt eine Darmspiegelung, bei der die Zahl und Art der Polypen beurteilt werden. Ergänzend kann eine genetische Testung Hinweise auf die familiäre Ursache geben.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Üblich sind regelmäßige Kontrollen und je nach Befund eine operative Entfernung betroffener Darmabschnitte, um das Krebsrisiko zu senken. Medikamentöse Maßnahmen können in Einzelfällen ergänzend eingesetzt werden.