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Fazio-Londe-Syndrom

Das Fazio-Londe-Syndrom ist eine seltene neurologische Erkrankung, die durch Schädigungen von Nerven im Kopfbereich gekennzeichnet ist. Betroffen sind häufig Funktionen wie Mimik, Sprechen und Schlucken, weil die entsprechenden Nervenbahnen mit der Zeit beeinträchtigt werden. Typische Symptome können Atem- und Sprechprobleme, eine erschwerte Nahrungsaufnahme (bis hin zu Schluckstörungen) sowie eine zunehmende Schwäche der Gesichtsmuskulatur sein. Die Diagnose erfolgt meist anhand der klinischen Untersuchung und der Krankengeschichte; ergänzend können bildgebende Verfahren, Untersuchungen der Nervenfunktion sowie genetische Tests erwogen werden. Eine ursächliche Behandlung ist oft nicht möglich, häufig stehen symptomatische Therapien im Vordergrund, etwa Logopädie, Schlucktherapie und ggf. unterstützende Maßnahmen zur Atem- und Ernährungssicherung.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei zunehmenden Schwierigkeiten beim Schlucken, Sprechen oder Atmen sollte umgehend ärztliche Abklärung erfolgen. Bei Hinweisen auf akute Atemnot, Verschlucken mit anhaltendem Husten oder deutlicher Verschlechterung ist sofort der Notruf 112 zu wählen; bei nicht lebensbedrohlichen Problemen kann 116117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst genutzt werden.

Behandler für Fazio-Londe-Syndrom

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Praxen, die Fazio-Londe-Syndrom behandeln

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Häufige Fragen

Welche ersten Anzeichen deuten auf ein Fazio-Londe-Syndrom hin?

Häufig beginnen Beschwerden im Bereich Sprechen und Schlucken sowie eine zunehmende Schwäche der Gesichtsmuskulatur. Da die Ausprägung variieren kann, ist eine ärztliche Beurteilung wichtig.

Wie wird die Erkrankung festgestellt?

Die Diagnose stützt sich meist auf die klinischen Symptome und die neurologische Untersuchung. Je nach Fall können bildgebende Untersuchungen, Funktionsdiagnostik und genetische Abklärung hinzukommen.

Gibt es eine Behandlung, die die Ursache behebt?

Eine ursächliche Therapie ist in vielen Fällen nicht verfügbar. Üblich sind symptomatische Behandlungsansätze wie Logopädie/Schlucktherapie und gegebenenfalls unterstützende Maßnahmen zur Atmung und Ernährung.