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Fehlgeburt

Eine Fehlgeburt (meist im ICD-10 Bereich O03) beschreibt das Ausbleiben bzw. das vorzeitige Ende einer Schwangerschaft. Typische Hinweise sind vaginale Blutungen, Unterleibsschmerzen oder Krämpfe, das Nachlassen von Schwangerschaftsbeschwerden sowie das Abgehen von Gewebe. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch gynäkologische Untersuchung, Ultraschall und Laborwerte (z. B. Schwangerschaftshormon hCG) zum Verlauf. Die Behandlung hängt davon ab, ob Reste der Schwangerschaft verblieben sind und wie stabil die Patientin ist; häufig kommen abwartendes Verhalten, medikamentöse Unterstützung oder eine ärztliche Ausschabung in Betracht. Schmerzen und Blutungen können variieren, daher ist eine ärztliche Beurteilung wichtig.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei starken oder anhaltenden Blutungen, sehr starken Schmerzen, Schwindel, Ohnmacht, Fieber oder übel riechendem Ausfluss sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. In einem akuten Notfall (z. B. Kreislaufprobleme oder starke Blutung) ist der Notruf 112 zu wählen. Wenn kein Notfall besteht, kann zur schnellen Abklärung auch 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Ist eine Fehlgeburt immer durch Fehlverhalten oder einen Unfall verursacht?

Meistens lässt sich keine eindeutige Ursache finden. Häufig spielen genetische oder natürliche Entwicklungsfaktoren eine Rolle.

Wie wird festgestellt, ob eine Fehlgeburt vorliegt?

Ärztlich erfolgt die Abklärung meist über Ultraschall und Verlaufskontrollen von Schwangerschaftshormonwerten (hCG) sowie eine Untersuchung.

Welche Behandlungsoptionen gibt es?

Je nach Situation kann abgewartet werden, Medikamente können helfen, oder es kann eine Ausschabung erforderlich sein. Die Entscheidung richtet sich nach Blutung, Befunden und Allgemeinzustand.