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Fibromatose

Fibromatose bezeichnet eine Gruppe gutartiger, aber lokal meist wachsender Bindegewebserkrankungen. Je nach Form kann sie z. B. in Händen, Füßen, der Bauchwand oder entlang von Muskel-/Sehnenstrukturen auftreten. Typische Beschwerden sind tastbare Verhärtungen, Zug- oder Druckgefühle und eine zunehmende Bewegungseinschränkung; Schmerzen können, müssen aber nicht vorhanden sein. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch Anamnese, körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder MRT; häufig wird zur Bestätigung eine Gewebeprobe (Biopsie) benötigt. Die Behandlung richtet sich nach Größe, Lage und Beschwerden und umfasst je nach Fall Beobachtung, Physiotherapie, Schmerztherapie, Injektionen/medikamentöse Ansätze oder eine operative Entfernung; Rückfälle sind möglich, weshalb Verlaufskontrollen wichtig sind.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu aufgetretenen, tastbaren Knoten oder zunehmenden Bewegungseinschränkungen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Sofortiger Notruf ist erforderlich bei starken, rasch zunehmenden Schmerzen, Taubheit/Lähmungszeichen oder Durchblutungsproblemen; in akuten Fällen 112, bei medizinischer Bereitschaft 116117.

Behandler für Fibromatose

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Praxen, die Fibromatose behandeln

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Häufige Fragen

Ist Fibromatose gefährlich oder bösartig?

Fibromatose gilt meist als gutartig, kann jedoch lokal in umliegendes Gewebe hineinwachsen. Daher ist eine ärztliche Diagnosesicherung und Verlaufskontrolle wichtig.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Üblicherweise werden Anamnese und Untersuchung kombiniert mit Bildgebung wie Ultraschall oder MRT. Zur sicheren Abklärung kann eine Biopsie erforderlich sein.

Welche Behandlung kommt typischerweise infrage?

Je nach Form, Lage und Beschwerden kommen Beobachtung, Physiotherapie, medikamentöse oder injektionsbasierte Therapien sowie ggf. eine Operation infrage. Rückfälle sind möglich, daher sind Kontrollen üblich.