behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Fibromuskuläre Dysplasie

Die fibromuskuläre Dysplasie (FMD) ist eine seltene Erkrankung, bei der sich die Gefäßwände in bestimmten Abschnitten verändern. Typisch sind Engstellen (Stenosen), Erweiterungen (Aneurysmen) oder eher fließende Verläufe im Gefäß. Je nach betroffenem Gefäß treten beispielsweise Bluthochdruck, Flankenschmerzen oder ein vermindertes Nierenfunktionstempo auf; bei Halsgefäßen können Kopfschmerzen, Nackenschmerz oder neurologische Symptome wie Sehstörungen auftreten. Häufig erfolgt die Diagnose mit bildgebenden Verfahren wie Doppler-Ultraschall, CT- oder MR-Angiografie. Die Behandlung richtet sich nach dem Risiko und den Beschwerden und umfasst meist eine medikamentöse Therapie zur Blutdruckkontrolle sowie gegebenenfalls eine gefäßärztliche Intervention oder Operation bei relevanten Engstellen oder Komplikationen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretendem oder stark zunehmendem Bluthochdruck, ungeklärten starken Kopfschmerzen, plötzlichen Sehstörungen, Lähmungserscheinungen oder Symptomen einer Minderdurchblutung sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Im Notfall mit Schlaganfallzeichen, Luftnot oder starken Brust-/Bauchschmerzen ist sofort 112 zu wählen. Wenn keine akute Notlage besteht, aber dringender Abklärungsbedarf besteht, kann 116117 genutzt werden.

Behandler für Fibromuskuläre Dysplasie

237 insgesamt
Alle 237 Behandler anzeigen

Praxen, die Fibromuskuläre Dysplasie behandeln

761 insgesamt
Alle 761 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Welche Symptome können bei einer fibromuskulären Dysplasie auftreten?

Die Beschwerden hängen vom betroffenen Gefäß ab, häufig stehen Bluthochdruck (bei Nierenarterien) oder Kopfschmerzen/Nackenschmerzen (bei Halsgefäßen) im Vordergrund. Neurologische Ausfälle oder Sehstörungen können auf Komplikationen hinweisen.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Üblich sind bildgebende Untersuchungen der Gefäße, etwa Ultraschall sowie CT- oder MR-Angiografie. Ziel ist es, Engstellen, Erweiterungen oder andere Gefäßveränderungen nachzuweisen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Meist werden Blutdruck und das individuelle Risiko medikamentös behandelt. Bei relevanten Engstellen oder bestimmten Komplikationen kann eine gefäßärztliche Behandlung oder Operation in Frage kommen.