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Flohfleckfieber

Flohfleckfieber (ICD-10 A77.8) ist eine durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit, die typischerweise über Flöhe übertragen wird. Häufige Symptome sind plötzliches Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie allgemeines Krankheitsgefühl. Oft treten an der Einstichstelle ein dunkler Schorf („Primäraffekt“) und regional vergrößerte Lymphknoten auf; weitere Hautflecken können vorkommen. Die Diagnose erfolgt meist ärztlich anhand der Anamnese (möglicher Flohkontakt) und der typischen Klinik; Laboruntersuchungen unterstützen die Abklärung. Die Behandlung umfasst in der Regel eine antibiotische Therapie nach ärztlicher Einschätzung; bei schwerem Verlauf ist eine engmaschige Überwachung nötig.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei hohem Fieber, zunehmender Schwäche, auffälligen Hautveränderungen nach möglichem Flohkontakt oder wenn der Verdacht auf eine schwere Infektion besteht, sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei Warnzeichen wie Atemnot, Verwirrtheit, starken Nackensteifigkeiten oder Kreislaufproblemen ist sofort Hilfe erforderlich: in akuten Notfällen 112, bei dringenden Fragen 116117.

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Häufige Fragen

Wie wird Flohfleckfieber übertragen?

Typischerweise erfolgt die Übertragung durch den Stich infizierter Flöhe. Ein enger Kontakt mit befallenen Tieren oder Umgebungen kann das Risiko erhöhen.

Welche Symptome treten typischerweise auf?

Häufig sind plötzliches Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie ein auffälliger Bereich an der Einstichstelle. Zusätzlich können Hautflecken und geschwollene Lymphknoten vorkommen.

Muss Flohfleckfieber antibiotisch behandelt werden?

In der Regel ist eine antibiotische Therapie ärztlich erforderlich, um den Krankheitsverlauf zu verkürzen und Komplikationen zu vermeiden. Die genaue Auswahl richtet sich nach Befund und Risikofaktoren.