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Fokal segmentale Glomerulosklerose

Bei der fokal segmentalen Glomerulosklerose (FSGS) kommt es zu Vernarbungen in Teilen der Nierenkörperchen (Glomeruli). Ursache und Auslöser können unterschiedlich sein, zum Beispiel genetische Faktoren oder auch sekundäre Erkrankungen, die die Nieren schädigen. Häufige Hinweise sind Eiweiß im Urin (Proteinurie) bis hin zum nephrotischen Syndrom mit Schwellungen, schäumendem Urin und teils erhöhten Blutfetten. Die Diagnose erfolgt meist durch Urin- und Blutuntersuchungen sowie häufig durch eine Nierenbiopsie zur sicheren Zuordnung. Die Behandlung zielt vor allem darauf ab, den Eiweißverlust zu senken und das Fortschreiten zu bremsen, etwa mit Blutdruck- und eiweißsenkender Therapie sowie je nach Ursache mit immunsuppressiven Maßnahmen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist dringend erforderlich, wenn starke Schwellungen, deutlich schäumender Urin oder anhaltende Proteinurie auftreten oder die Nierenwerte sich verschlechtern. Bei plötzlicher Luftnot, Brustschmerz, starker Verschlechterung des Allgemeinzustands oder Zeichen einer schweren Erkrankung sollte umgehend Hilfe geholt werden: bei akuten Notfällen 112, bei dringenden Fragen 116117.

Behandler für Fokal segmentale Glomerulosklerose

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Häufige Fragen

Woran wird eine fokal segmentale Glomerulosklerose erkannt?

Meist zeigen Urinuntersuchungen eine relevante Proteinurie, begleitet von Blutwerten der Nierenfunktion. Häufig wird zur Bestätigung eine Nierenbiopsie durchgeführt.

Welche Beschwerden können auftreten?

Typisch sind schäumender Urin und Schwellungen durch Eiweißverlust; außerdem kann der Blutdruck steigen und die Nierenfunktion abnehmen.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Die Therapie richtet sich nach Ursache und Schweregrad. In der Regel werden eiweißsenkende und blutdrucksenkende Maßnahmen eingesetzt; je nach Situation kommen auch immunsuppressive Therapien infrage.