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Frigidität

Frigidität (ICD-10 F52.0) ist eine Form sexueller Funktionsstörung mit deutlich verminderter sexueller Erregung oder fehlender Lust. Typische Beschwerden können eine fehlende oder nur sehr geringe Erregbarkeit, Probleme mit sexuellen Fantasien oder Orgasmen sowie damit verbundene Belastung oder Einschränkung im Alltag sein. Ursachen können hormonelle Veränderungen, Erkrankungen, Nebenwirkungen von Medikamenten, Schmerzen in Zusammenhang mit Sexualität sowie psychische Faktoren wie Stress, Depression oder Beziehungsprobleme umfassen. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch Anamnese, körperliche Untersuchung und bei Bedarf Labor- oder gynäkologische/ urologische Abklärung, um andere Ursachen auszuschließen. Behandlung umfasst häufig eine Kombination aus Aufklärung und Kommunikation, Psychotherapie oder sexualtherapeutischer Unterstützung sowie ggf. Anpassung von Medikamenten oder Behandlung hormoneller/anderer medizinischer Ursachen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn die sexuelle Lust deutlich vermindert ist und dies über längere Zeit anhält, stark belastet oder neue Beschwerden hinzukommen. Bei zusätzlich anhaltenden Schmerzen, Blutungen, Verdacht auf hormonelle Erkrankungen oder depressiven Symptomen sollte zeitnah eine medizinische Einschätzung erfolgen. Bei akuten, schweren Beschwerden oder plötzlichen starken Symptomen kann der ärztliche Notdienst (116117) oder im Notfall 112 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Ist Frigidität immer eine psychische Störung?

Nicht zwingend. Frigidität kann sowohl psychische als auch körperliche Ursachen haben, etwa hormonelle Veränderungen, Medikamente oder Schmerzen.

Welche Untersuchungen werden typischerweise gemacht?

Üblich sind ausführliche Gespräche zur Vorgeschichte, eine körperliche Untersuchung und je nach Situation Laboruntersuchungen oder fachärztliche Abklärung, um andere Ursachen auszuschließen.

Wie kann Frigidität behandelt werden?

Häufig hilft eine Kombination aus sexueller Aufklärung und Beratung, Therapie (z. B. Sexual- oder Gesprächstherapie) und bei Bedarf die Behandlung körperlicher Auslöser oder das Anpassen von Medikamenten.