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Frontalhirnsyndrom

Das Frontalhirnsyndrom bezeichnet eine Gruppe von Beschwerden, die durch eine Schädigung oder Funktionsstörung im Bereich des Stirnhirns entstehen. Je nach Ursache können Veränderungen von Persönlichkeit, Antrieb und sozialem Verhalten auftreten, außerdem Schwierigkeiten bei Planung und Konzentration sowie manchmal Sprach- oder Bewegungsauffälligkeiten. Typisch sind zudem Impulsivität, Teilnahmslosigkeit oder ein verändertes Urteilsvermögen. Die Diagnose erfolgt in der Regel über ärztliche Anamnese, neurologische und neuropsychologische Untersuchungen sowie bildgebende Verfahren wie CT oder MRT, um die Ursache einzuordnen. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und umfasst häufig Rehabilitation, begleitende Psychotherapie/Neuropsychologie und symptomorientierte Maßnahmen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden oder rasch zunehmenden Veränderungen von Verhalten, Antrieb, Sprache oder deutlicher Verwirrtheit sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei plötzlich einsetzenden Ausfällen, starken Kopfschmerzen, Lähmungen oder Bewusstseinsstörungen ist der Notruf zu wählen: 112. Bei nicht lebensbedrohlichen, aber dringlichen Beschwerden kann auch 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Welche Ursachen können hinter einem Frontalhirnsyndrom stecken?

Häufige Auslöser sind Verletzungen, Schlaganfälle, Tumoren, Entzündungen oder andere Erkrankungen des Gehirns. Auch degenerative Prozesse können eine Rolle spielen.

Wie wird das Frontalhirnsyndrom festgestellt?

Ärztinnen und Ärzte klären die Vorgeschichte, prüfen neurologische Funktionen und lassen oft neuropsychologische Tests durchführen. Ergänzend helfen Bildgebung wie CT oder MRT, die Ursache zu finden.

Welche Behandlung hilft typischerweise?

Die Therapie richtet sich nach der Ursache und zielt auf Stabilisierung, Rehabilitation und Unterstützung im Alltag. Dazu können neuropsychologische sowie psychotherapeutische Maßnahmen gehören.