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Frontometaphysäre Dysplasie

Frontometaphysäre Dysplasie (ICD-10 Q78.5) ist eine seltene genetische Erkrankung, bei der es zu Veränderungen in Knochenwachstum und -struktur kommt, häufig mit Beteiligung der Stirnregion und der sogenannten Metaphysen der langen Röhrenknochen. Typische Beschwerden können verzögerte oder veränderte körperliche Entwicklung, Auffälligkeiten des Gesichts-/Schädelbereichs sowie Skelettschmerzen oder Bewegungseinschränkungen sein; Ausprägung und Auftreten variieren. Die Diagnose erfolgt meist durch ärztliche Untersuchung, Röntgen- bzw. bildgebende Verfahren und bei Bedarf genetische Abklärung. Eine ursächliche Therapie ist in der Regel nicht spezifisch; häufig stehen symptomorientierte Maßnahmen wie orthopädische Betreuung, Physiotherapie und Schmerz- bzw. Funktionsmanagement im Vordergrund.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung sollte erfolgen, wenn bei Betroffenen Wachstumsstörungen, sichtbare Skelett- oder Schädelauffälligkeiten, anhaltende Knochenschmerzen oder deutliche Bewegungseinschränkungen auftreten. Bei plötzlichen starken Schmerzen, neurologischen Ausfällen oder schweren akuten Beschwerden ist sofortige medizinische Hilfe nötig (bei Notfall 112, ansonsten 116117).

Behandler für Frontometaphysäre Dysplasie

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Praxen, die Frontometaphysäre Dysplasie behandeln

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Häufige Fragen

Wie entsteht die Erkrankung und ist sie vererbbar?

Frontometaphysäre Dysplasie beruht meist auf genetischen Veränderungen und kann je nach Fall vererbbar sein. Eine genetische Beratung kann helfen, das Risiko für weitere Familienmitglieder einzuschätzen.

Welche Untersuchungen werden zur Diagnose eingesetzt?

Üblicherweise werden körperliche Untersuchung und Bildgebung wie Röntgen zur Beurteilung der Knochenstruktur genutzt. Ergänzend kann eine genetische Diagnostik sinnvoll sein.

Welche Behandlung ist üblich?

Die Behandlung erfolgt meist symptomorientiert, z. B. orthopädische Betreuung, Physiotherapie und Maßnahmen zur Schmerzlinderung. Die genauen Ziele hängen von Ausmaß und Beschwerden ab.