behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Frontotemporale Demenz

Frontotemporale Demenz (ICD-10: G31.0) umfasst mehrere Formen von Demenzerkrankungen, bei denen vor allem Stirn- und Schläfenlappen betroffen sind. Typisch sind Veränderungen der Persönlichkeit und des Sozialverhaltens (z. B. Enthemmung, Antriebsmangel), Sprachstörungen sowie je nach Unterform Probleme beim Planen oder Sprechen. Die Diagnose erfolgt üblicherweise durch eine neurologisch/psychiatrische Untersuchung, Anamnese mit Angehörigen, neuropsychologische Tests und bildgebende Verfahren (z. B. MRT/CT). Häufig werden außerdem Blutuntersuchungen genutzt, um andere Ursachen auszuschließen. Eine ursächliche Heilung ist meist nicht möglich; Behandlung und Betreuung zielen vor allem auf Symptomlinderung, Struktur im Alltag und die Unterstützung von Betroffenen und Angehörigen ab.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden oder rasch zunehmenden Veränderungen von Verhalten, Sprache oder Persönlichkeit sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Besonders wichtig ist dies, wenn der Alltag deutlich beeinträchtigt ist, ungewöhnliche Verhaltensweisen auftreten oder eine plötzliche Verschlechterung beobachtet wird. Bei akuten Notfällen wie plötzlicher Bewusstseinsstörung oder schweren neurologischen Ausfällen ist der Notruf 112 zu wählen; bei nicht lebensbedrohlichen Fragen kann 116117 genutzt werden.

Behandler für Frontotemporale Demenz

592 insgesamt
Alle 592 Behandler anzeigen

Praxen, die Frontotemporale Demenz behandeln

1.628 insgesamt
Alle 1.628 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Woran erkennt man eine frontotemporale Demenz typischerweise?

Häufig stehen früh Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen sowie Sprachauffälligkeiten im Vordergrund. Eine genaue Einordnung ist ohne ärztliche Diagnostik nicht verlässlich möglich.

Welche Untersuchungen werden zur Diagnose eingesetzt?

Üblicherweise erfolgen Anamnese und neurologische bzw. psychiatrische Untersuchung, neuropsychologische Tests und bildgebende Diagnostik wie MRT oder CT. Begleitend können Laboruntersuchungen andere Ursachen ausschließen.

Gibt es eine Behandlung, die die Erkrankung stoppt?

Eine Heilung im Sinne einer ursächlichen Therapie ist meist nicht möglich. Die Behandlung richtet sich nach den Symptomen und zielt auf Stabilisierung, Sicherheit und Unterstützung im Alltag sowie für Angehörige ab.